Lange Nacht am Heiligen Abend in der Weißfrauen Diakoniekirche
Diakoniegottesdienst, Weihnachtsessen und Musik / Offene Kirche bis zum Morgen des ersten Weihnachtstages
Auch in diesem Jahr lädt die Diakonie Frankfurt wieder zu einer „Langen Nacht am Heiligen Abend“ in die Weißfrauen Diakoniekirche, Weser- / Ecke Gutleutstraße ein. Am 24. 12. öffnen sich um 18 Uhr die Türen der Kirche, von 19 bis etwa 20 Uhr wird ein Weihnachtsgottesdienst mit Diakoniepfarrer Dr. Michael Frase gefeiert. Um 21 Uhr gibt es ein Weihnachtsessen, um 22.30 Uhr festliche Musik, um 00.30 Uhr Nachtmusik von der Straße. Am ersten Weihnachtsfeiertag klingt die „Lange Nacht am Heiligen Abend“ um 8.30 Uhr mit einem Weihnachtsfrühstück aus, bevor um 10 Uhr die Kirchentüren schließen. Mitwirken werden unter anderem der Frankfurter Schauspieler Matthias Scheuring, der Sankt Petersburger Trompeter Michail Klimaschewskij sowie Michael Berg an der Orgel.
„Stationen/Wohin?“
Vier Mittagsgebete mit Orgelmusik in der Weißfrauen Diakoniekirche
Unter dem Motto „Stationen/Wohin?“ stehen in diesem Jahr die adventlichen Mittagsgebete mit Orgelmusik in der Weißfrauen Diakoniekirche, Weser- / Ecke Gutleutstraße. Um 12 Uhr finden sie am 6., 9., 13. und 16. Dezember mit Michael Berg an der Orgel statt. Anschließend ist jeweils „SamowarBar“.
Das Programm im Einzelnen:
Dienstag, 6. Dezember - Werner Schneider-Quindeau
»O Welt«
JOHANNES BRAHMS (1833—97)
»O Welt, ich muss dich lassen« - forte ma dolce
aus: Elf Choralvorspiele op. post. 122 (1896) – EG 521
Freitag, 9. Dezember - Gunter Volz
»Das Heilige«
OLIVIER MESSIAEN (1908—92)
»Le Banquet céleste« (1928) - Très lent, extatique
Dienstag, 13. Dezember – Wolfgang Nethöfel
»Mitten im Leben«
HANS FÄHRMANN (1860—1940)
»Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen« - Andante sostenuto, mesto
aus: Choralvorspiele op. 59 (1914) – EG 518
Freitag, 16. Dezember – Hans Christoph Stoodt
»Nun komm«
MORITZ BROSIG (1815—87)
»Nun komm, der Heiden Heiland«
aus: Zehn Orgelstücke verschiedenen Charakters u. zwei Choralvorspiele op. 52 (1876) - EG 4
[Fotos: Ilona Surrey]
STADTplus: DIE STADT + DAS BAHNHOFSVIERTEL. WIE ES SICH ZWISCHEN ROTLICHT UND BLAULICHT LEBEN LÄSST.
VORTRAG
Christine Leibrock, Fotografin
Gerald Hintze, Kurator der Weißfrauen Diakoniekirche
Die einen geraten ins Schwärmen, für sie ist das Bahnhofsviertel das prächtigste Gründerzeitviertel Frankfurts, der Inbegriff von Multikulturalität, der urbanste Stadtteil überhaupt, die anderen meiden es eher und verbinden es zu allererst mit Drogenhandel, Prostitution und Verfall. Tatsache ist, das Viertel zwischen Hauptbahnhof und Gallusanlage ist in Bewegung wie kein anderes Quartier in Frankfurt
1/2 Stunde Vortrag, Museum und Bar geöffnet bis 22 Uhr.
Eintritt 9 Euro mit Getränk, ermäßigt 6 Euro.
www.dam-online.de/portal/de/Veranstaltungen/Start/0/0/0/0/1593.aspx
Martina Wolf - Fenster, Wände
Ausstellung
"In den letzten fünf Jahren dringt Graffiti zunehmend in den Moskauer Innenstadtraum vor. Restriktionen können diesen Prozess nicht aufhalten. Die Duldung erscheint andererseits auch nicht möglich. Die ständige Erneuerung ganzer Hauswände ist nicht durchführbar. Die einzig mögliche Methode: das partielle Übermalen des Graffiti. Das Material: Öl- und Dispersionsfarben in verschiedenen Tönen. Das sichtbare Ergebnis: durch Farbflächen strukturierte Hauswände. In meiner Arbeit nehme ich diese Hauswände abschnittweise in zahlreichen Einzelfotografien auf und füge sie zu einer großformatigen Montage zusammen, was einem Digitalisierungsprozess entspricht. Die Beschaffenheit der Wand und die Farbstrukturen werden auf diesem Weg detailliert fotografisch übertragen. Die großformatigen Realisierungen der Fotoarbeiten transportieren das Stück vorgefundene Wand sowie die Absurdität des Übermalungsprozesses in den Kunstkontext, in dem sich darüberhinaus Analogien ergeben zu verschiedenen Stilrichtungen der modernen Malerei und Fragen stellen zur Materialität, zum Illusionsgehalt und zur Zeitlichkeit von Bildern." Martina Wolf, 2010
Weitere Informationen
DIAKONIEGOTTESDIENST AM KARFREITAG
Pfarrer Dr. Michael Frase
Also hat Gott die Welt geliebt,
daß er seinen eingeborenen Sohn gab,
auf daß alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben.
Johannes 3,16
Mittagsgebet mit Orgelstück
MEIN GEIST IST IN ÄNGSTEN Psalm 143
I. Anrufung, aus: Vater unser im Himmelreich, Manfred Kluge (1928–71)
Gerald Hintze, Liturgie / Michael Berg, Orgel
anschließend SamowarBar
Mittagsgebet mit Orgelstück
AUS DER TIEFE RUFE ICH Psalm 130
Passacaglia „Verleih uns Frieden gnädiglich“ op. 127, Kurt Hessenberg (1908–94)
Gerald Hintze, Liturgie / Michael Berg, Orgel
anschließend SamowarBar
Öffentlicher Raum mit hoher Qualität
Politiker informieren sich an der Weißfrauen Diakoniekirche über ein innovatives Bauprojekt im Bahnhofsviertel
Im Rahmen einer Begehung des Bahnhofsviertels besuchte eine Delegation aus Vertreterinnen und Vertretern des Stadtplanungsamtes und der CDU-Fraktion im Römer die Baustellen an der Weißfrauen Diakoniekirche und am WESER5 Diakoniezentrum des Diakonischen Werkes für Frankfurt am Main. Gerald Hintze, Kurator der Weißfrauen Diakoniekirche und Werner Leonardi, stellvertretender Leiter von WESER5, erläuterten die Pläne und informierten über den Stand der Arbeiten. So stellt die Turmsanierung der Weißfrauen Diakoniekirche ein wichtiges Element in einem Gesamtkonzept dar, deren vorrangiges Ziel es ist, durch Rückbau der neuzeitlichen Überformungen und Barrieren den ursprüngliche Charakter der Gesamtanlage der Weißfrauenkirche wieder erlebbar und sie so zu einem öffentlichen Raum von hoher Qualität zu machen. Bezüglich des Kirchturms, der einen besonderen Merkpunkt im Stadtgefüge bildet, setzt das Konzept ebenfalls auf Öffnung. Durch die Einblicke soll der Turm einerseits auf die heutige Nutzung als Zentrum für wohnsitzlose Menschen und andererseits auf den öffentlich zugänglichen und bereits verwirklichten Kultur- und Kunstraum in der Kirche hinweisen. Bei Ausstellungen und Veranstaltungen kann man ihn über die vorhandene Wendeltreppe besteigen und einen Blick auf das Frankfurter Bahnhofs- und Bankenviertel erleben. Ebenso können Passanten, die den Turm auf Platzebene unterqueren, von unten hineinschauen. Die technische Lösung für die laufende zweite Instandsetzungsstufe stellt einen innovativen Ansatz im Bereich der Betoninstandsetzung dar. Grundlage ist der gestalterische Anspruch und die Idee des Architekten, die ursprüngliche Oberflächenqualität durch Angießen einer Beton- oder Mörtelschale wieder herzustellen.
Der Umbau und die Sanierung der Häuser Weserstraße 3 und 5 wiederum sind mit einem neuen Raumkonzept und erweiterten Angeboten verbunden. So entsteht neben der bestehenden Wohneinrichtung für Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten in der Weserstraße 5 eine „Wohngruppe für junge Erwachsene“. Sie bietet jungen Erwachsenen neue Chancen mit dem Ziel Teilhabe an der Gesellschaft und unterstützt bei der Entwicklung von Perspektiven. Im Haus Weserstaße 3 ist das Wohngruppen-Projekt "Suchtmittelfreie Etage - Abstinent leben" mit vier Plätzen geplant. Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit werden dabei auf ihrem Weg aus der Sucht in die Abstinenz begleitet und gestärkt. Im Erdgeschoss entstehen neue Beratungsräume mit behindertengerechtem Zugang. Damit wird das stadtweite Beratungsangebot für wohnungslose Männer ausgebaut, das jährlich bis zu 1000 Personen in Anspruch nehmen.
[Foto: Ilona Surrey]
BEA EMSBACH: ZEICHEN UND WUNDER - Fünf Zeichnungen
PASSION 2011 Zeichen und Wunder
„Le Jardin suspendu“, Jehan Alain (1911-1940) / Michael Berg, Orgel
Das Herz der Vernunft / Gerald Hintze, Lesung
Brot und Wein
Ausstellung bis 22. April 2011 / Montag bis Freitag, 12 bis 16 Uhr
Eröffnung am Freitag, 11. März 2011, 20 bis 22 Uhr
„PASSION 2011 Zeichen und Wunder“
Mittagsgebete mit Orgelmusik und Ausstellung in der Weißfrauen Diakoniekirche
Unter dem Titel „PASSION 2011 Zeichen und Wunder“ lädt die Weißfrauen Diakoniekirche, Weser- / Ecke Gutleutstraße, an fünf Freitagen in der Passionszeit zu Mittagsgebeten mit Orgelmusik ein. Begleitet werden sie von der Ausstellung „Zeichen und Wunder“, die am 11. März um 20 Uhr mit einer Eröffnungsveranstaltung startet. Fünf Zeichnungen der Künstlerin Bea Emsbach werden dann bis zum 22. April zu sehen sein. Am Karfreitag um 10 Uhr findet zudem ein Diakoniegottesdienst mit Pfarrer Dr. Michael Frase statt.
Die Termine im Einzelnen:
Eröffnung am Freitag, 11. März 2011, 20 bis 22 Uhr
BEA EMSBACH: ZEICHEN UND WUNDER
Fünf Zeichnungen
„Le Jardin suspendu“, Jehan Alain (1911–1940) / Michael Berg, Orgel
Das Herz der Vernunft / Gerald Hintze, Lesung
Brot und Wein
+
Ausstellung bis 22. April 2011 / Montag bis Freitag, 12 bis 16 Uhr
Freitag, 18. März 2011, 12 Uhr
Mittagsgebet mit Orgelstück
DEINE PFEILE STECKEN IN MIR Psalm 38
Präludium in G-Dur (BWV 568), Johann Sebastian Bach (1685–1759)
Gerald Hintze, Liturgie / Michael Berg, Orgel
anschließend SamowarBar
Freitag, 25. März 2011, 12 Uhr
Mittagsgebet mit Orgelstück
WASCHE MICH REIN Psalm 51
2. Satz „Largo“ in Es-Dur aus Triosonate (BWV 526), Johann Sebastian Bach (1685–1759)
Gerald Hintze, Liturgie / Michael Berg, Orgel
anschließend SamowarBar
Freitag, 1. April 2011, 12 Uhr
Mittagsgebet mit Orgelstück
VERBIRG DEIN ANTLITZ NICHT Psalm 102
Choralvorspiel über „O Traurigkeit, o Herzeleid“, Johannes Brahms (1833–97)
Gerald Hintze, Liturgie / Michael Berg, Orgel
anschließend SamowarBar
Freitag, 8. April 2011, 12 Uhr
Mittagsgebet mit Orgelstück
AUS DER TIEFE RUFE ICH Psalm 130
Passacaglia „Verleih uns Frieden gnädiglich“ op. 127, Kurt Hessenberg (1908–94)
Gerald Hintze, Liturgie / Michael Berg, Orgel
anschließend SamowarBar
Freitag, 15. April 2011, 12 Uhr
Mittagsgebet mit Orgelstück
MEIN GEIST IST IN ÄNGSTEN Psalm 143
I. Anrufung, aus: Vater unser im Himmelreich, Manfred Kluge (1928–71)
Gerald Hintze, Liturgie / Michael Berg, Orgel
anschließend SamowarBar
Freitag, 22. April 2011, 10 Uhr
DIAKONIEGOTTESDIENST AM KARFREITAG
Pfarrer Dr. Michael Frase / Michael Berg, Orgel
Das Programm zum Download [pdf]









