Kirchlicher Sozialdienst für Passagiere (KSfP)

Der Frankfurter Flughafen ist wie eine kleine Stadt. Mittendrin hat der Kirchliche Sozialdienst für Passagiere sein Büro und ist Anlaufstelle für Menschen in Notsituationen am Flughafen Frankfurt.

Zwischenlandung beim Sozialdienst:
Passagiere, die Probleme mit Ticket, Pass oder Visum haben, bestohlen wurden oder den Anschlussflug verpasst haben, können Angehörige und Konsulate anrufen, erhalten Informationen und Unterstützung, um ihre Weiterreise zu organisieren.

Auf der Flucht:
Geflüchtete, die aus anderen europäischen Ländern nach Deutschland zurückgeschickt werden, erhalten Hilfe auf ihrem Weg nach Gießen in die Erstaufnahmeeinrichtung.

Zurück nach Deutschland:
In Zusammenarbeit mit dem Sozialamt Frankfurt am Main und den Deutschen Botschaften im Ausland werden Rückkehrer/-innen bei ihrer Ankunft in Frankfurt vom kirchlichen Sozialdienst beraten und erhalten orientierende Unterstützung für den Neustart in Deutschland.

Durch unerwartete Geschehnisse sind Menschen aufgewühlt, in Panik, weinen, wissen nicht weiter, werden psychisch instabil. Die Berater hören zu, beruhigen und zeigen Lösungswege auf.

Der kirchliche Sozialdienst arbeitet eng zusammen mit den Mitarbeitern vom Flughafen, von Fluggesellschaften, Konsulaten, Botschaften, der Polizei und den sozialen Einrichtungen in Frankfurt.

Manchmal ist nach zwei Stunden eine Lösung gefunden, manchmal dauert die Beratung aber auch mehrere Tage.

Außerdem ist der Dienst mit einem Schalter im Terminal präsent.