Meldungen 2010



28.06.2010

Kindertagesstätten

Erstes evangelisches Kinder- und Familienzentrum Frankfurts eröffnet im Stadtteil Goldstein

Einweihung am 25. Juni

Im Frankfurter Stadtteil Goldstein wurde am 25. Juni das erste evangelische Kinder- und Familienzentrum offiziell eingeweiht. Pünktlich um 16 Uhr eröffneten Kinder durch das Zerschneiden eines Bandes ihre Einrichtung symbolisch. Grußworte bei der anschließenden Feierstunde sprachen unter anderem die Bürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, Jutta Ebeling, und die Vorsitzende des Vorstandes des Evangelischen Regionalverbandes, Pfarrerin Esther Gebhardt.

Die Stadt Frankfurt am Main hat für über drei Millionen Euro einen Neubau zur Betreuung von 64 Kindern im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren errichtet. In dieses Gebäude ist die seit 1976 in diesem Stadtteil arbeitende Spiel- und Lernstube Am Kiesberg umgezogen und hat ihr Betreuungsangebot erweitert. Die Spiel- und Lernstuben hatten in Stadtteilen mit besonderem Förderbedarf eine hohe sozialpädagogische Kompetenz, um den Kindern individuell helfen zu können.

Im Evangelischen Kinder- und Familienzentrum wird nun verstärkt die gesamte Familie in den Blick genommen. In Kooperation mit der Evangelischen Familienbildung Frankfurt am Main wird eine Koordinierungsstelle für Elternarbeit eingerichtet und städtisch finanziert. Für diese Arbeit steht auch weiterhin die Wohnung am Kiesberg zur Verfügung. „Nur unter Einbeziehung der Familie“, betont der Leiter des Arbeitsbereichs Kindertagesstätten Diakonischen Werkes für Frankfurt am Main, Kurt-Helmuth Eimuth, „ist eine Förderung des Kindes nachhaltig möglich.“ Und der Leiter der Evangelischen Familienbildung Frankfurt am Main, Clemens Niekrawitz, hebt hervor: „Die Arbeit mit den Eltern ist uns ein besonderes Anliegen. Über die Arbeit mit Eltern der Kita-Kinder hinaus werden wir deshalb ein Netzwerk für Eltern und Familien im gesamten Stadtteil aufbauen. Mit Begegnungs-, Bildungs- und Beratungsangeboten unterstützen wir die Eltern bereits von der Geburtsvorbereitung an bis in das Schulalter der Kinder hinein ganzheitlich und durchgängig .“

An den Tagen nach der offiziellen Einweihung konnte das neue Gebäude der Kinderbetreuung im Evangelischen Kinder- und Familienzentrum Goldstein im Rahmen des hessenweiten Tages der Architektur öffentlich besichtigt werden. Das Architekturbüro AS&P - Albert Speer & Partner GmbH organisierte dazu Führungen. Das Gebäude vereint den Anspruch an eine zeitgemäße, energiesparende und nachhaltige Bauweise mit den Anforderungen der Kinder an helle, freundliche und natürliche Räume zum Spielen, Lernen und Aufwachsen. Die Kindertagesstätte gliedert sich in einen zweigeschossigen, Nord-Süd orientierten Baukörper, in dem sich die Hauptfunktionen befinden und einen eingeschossige Verbindungsbau. Das Gebäude wurde in Passivhausbauweise errichtet.


Ansprechpartner:
Kurt-Helmuth Eimuth Tel.: 069/ 92105-6646
Clemens Niekrawitz: Tel. 069/ 605004-23

04.06.2010

Soziale Stadt

Für gute Nachbarschaft und fröhliche Vielfalt

Die Quartiere Nordweststadt und Rödelheim-West feiern den „European Neighbours' Day“ mit bunten Stadteilfesten.

Ausgelassene Stimmung herrschte in der Frankfurter Nordweststadt beim diesjährigen „European Neighbours’ Day“ im Kleinen Zentrum. Mehr als 300 Menschen besuchten das vom Quartiersmanagement der Diakonie Frankfurt am Main im Rahmen des „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ organisierte Fest. Zum Gelingen trugen zahlreiche Gruppen aus dem Quartier bei: So beteiligten sich mehr als zehn Frauen des Eltern-Kind-Zentrums Al Karama, indem sie unter anderem ein orientalisches Teezelt aufbauten und ein Kinderprogramm organisierten. Afrikanerinnen boten ein landestypisches Reisgericht an, eine türkische Nachbarin sorgte für anatolisches Börek. Mit von der Partie waren zudem die NachbarschaftskonfliktvermittlerInnen mit Kaffee und Kuchen, die Schachgemeinschaft Niederursel mit einem Turnier für Jugendliche, der Verein „Brücke 71“ mit einem Stadtteilsuchspiel und die Caritas mit einem Stromspar-Check. Live-Musik mit „Kurti“ an der Gitarre animierte Groß und Klein zum Tanzen. Besonderes Engagement zeigten Jugendliche, die für den Auf- und Abbau der Biertischgarnituren und dem Getränkestand verantwortlich zeichneten.

Wie in der Nordweststadt feierten auch im Quartier Rödelheim-West unterschiedliche Kulturen in friedlicher Nachbarschaft ein buntes und fröhliches Fest zum „European Neighbours‘ Day“. Es fand rund um das Hausmeisterbüro am Zentmarkweg statt und wurde vom Quartiersmanagement der Diakonie Frankfurt am Main und der Wohnheim GmbH gemeinsam organisiert. Im Mittelpunkt des Festes standen Begegnungen und Gespräche der Nachbarn bei Kaffee und Kuchen. Vertreter des größten Vermieters im Wohngebiet, der Wohnheim GmbH, waren ebenfalls vor Ort und standen den Mietern für Gespräche zur Verfügung. Das Büfett unterstützten Anwohner durch Kuchenspenden. Der Erlös kommt einer Bewohner-Initiative zur Verbesserung des nahegelegenen öffentlichen Spielplatzes zugute. Unter dem Motto „Bankenkrise am Zentmarkweg“ wurden zudem Spenden von zukünftigen „Bankpaten“ gesammelt. Einen besonderen Höhepunkt gab es für die Kinder aus der Nachbarschaft: Sie waren eingeladen, durch eine Malaktion zur Verschönerung des Wohngebietes beizutragen. Unter der Leitung der Künstlerin Nina Kratzsch bebilderten sie die Umgrenzung des Müllplatzes, was bei den Nachbarn einhellige Zustimmung fand.

Der „European Neighbours‘ Day“ wurde im Jahr 1999 in Paris mit dem Ziel ins Leben gerufen, in den Großstädten durch lokal organisierte Nachbarschaftsfeste der zunehmenden Isolation entgegenzuwirken. Im letzten Jahr hatten sich bereits mehr als 8 Millionen Menschen in 22 Ländern Europas beteiligt. Im Rahmen des kommunalen „Frankfurter Programms – Aktive Nachbarschaft“, wurden in Frankfurt am Main in acht Stadtteilen Nachbarschaftsfeste von den Quartiersmanagements veranstaltet.

Foto: In der Nordweststadt feierten über 300 Menschen ein fröhliches Nachbarschaftsfest. Quartiersmanagerin Annette Püntmann (Mitte) freut mit sich mit Bewohnerinnen über den großen Erfolg.

27.05.2010

Diakonisches Werk für Frankfurt am Main

„Help the Oma“

Art Directors Club zeichnet Diakonie-Kampagne zweifach aus

Die Agentur Saatchi & Saatchi hat mit der Kampagne „Help the Oma“ für die Diakonie Frankfurt am Main zwei Auszeichnungen beim Art Directors Club (ADC) gewonnen. Sowohl in der Kategorie Dialogmarketing/Crossmediale Kampagnen als auch in der Kategorie Promotion überzeugte „Help the Oma“ die Juroren, die im Rahmen des „ADC Gipfels“ besonders kreative Arbeiten prämierten. Der Art Directors Club ist der Berufsverband führender Art-Direktoren aus der Werbebranche. Im Jahre 1920 wurde er in New York mit dem Ziel gegründet, höchste Ansprüche in der Werbung zu fördern und den Nachwuchs zu betreuen. Der „ADC-Gipfel“ ist der wichtigste Wettbewerb der Werbebranche in Deutschland.

Für die Kampagne „Help the Oma“, die unter anderem bereits mit dem „Hammer des Monats“ der renommierten Fachzeitschrift für Marketing, Werbung und Massenmedien „Horizont“ ausgezeichnet wurde, waren drei ältere Damen auf Frankfurts Straßen unterwegs. Ihr Ziel: für ehrenamtliches Engagement in den Einrichtungen des Diakonischen Werkes für Frankfurt am Main zu werben. Sie gingen in der Frankfurter Innenstadt durch Szenen ihres Alltags, bei denen sie auf Grund ihres Alters Hilfe benötigen: eine Straße überqueren, eine Einkaufstasche tragen oder einen Fahrkartenautomaten benutzen. Zum Dank übergaben die „Omas“ allen Helfern persönlich einen Flyer der Diakonie Frankfurt mit der Botschaft “Genau Sie haben wir gesucht!” und einem Verweis auf die Website www.help-the-oma.de. Auf der Website finden sich nicht nur ausführliche Informationen zu dem Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement in den verschiedenen Arbeitsfeldern der Diakonie Frankfurt, sondern auch zu den Protagonistinnen und ihrer Vorgeschichte sowie Foto und Filmmaterial der Aktion.

Beim Diakonischen Werk für Frankfurt am Main engagieren sich über 300 haupt- sowie rund 400 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Freiwilliges Engagement ist eine unverzichtbare Ergänzung zur hauptamtlichen Arbeit und hat bei der Diakonie eine lange Tradition. Als Teil des Evangelischen Regionalverbandes leistet das Diakonische Werk für Frankfurt am Main vielfältige soziale Arbeit und hält seelsorgerliche Angebote vor. Saatchi & Saatchi arbeitet bereits seit 2007 für die Diakonie Frankfurt. In diesem Rahmen wurden bereits verschiedene Projekte realisiert, unter anderem für die Wohnungslosenhilfe mit dem „Weihnachtsmann“-TV Spot (Weihnachten 2008), dem Filmprojekt „Frau im Spiegel“ (Herbst 2009) und der provokativen Aktion „Siehst du mich jetzt?“, die eine Social EFFIE Shortlist-Platzierung und zahlreiche Kreativpreise einbrachte.

Weitere Infos zur Kampagne

30.04.2010

WESER5

Armut? Reichtum? Kunst!

Gemeinsame Ausstellung von WESER5 Diakoniezentrum und VCH-Hotel Spenerhaus vom 11. bis 14 Mai im Frankfurter Dominikanerkloster. Vernissage mit Künstlern am Montag, 10. Mai, 17 Uhr

Unter dem Titel „Armut? Reichtum? Kunst!“ laden das WESER5 Diakoniezentrum und das VCH-Hotel Spenerhaus zu einer Ausstellung ins Frankfurter Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Straße 23, 60311 Frankfurt am Main ein. Von 11. bis 14. Mai sind jeweils von 9 bis 15 Uhr bei freiem Eintritt Büsten von Harald Birck sowie Exponate von Miriam Kilali, Mona Grgurinovic, Ingrid Bahß nd Felix Droese zu sehen.

Darüber hinaus stellen Besucher des WESER5 Tagestreffs eigene Arbeiten aus, die sie in Zusammenarbeit mit der Agentur Saatchi & Saatchi erstellten. Feierlich eröffnet wird die Ausstellung bereits am Montag, dem 10. Mai um 17 Uhr mit einer Vernissage, bei der unter anderem der Künstler Harald Birck für Gespräche zur Verfügung steht.

Das WESER5 Diakoniezentrum wird getragen vom Diakonischen Werk für Frankfurt am Main und hält im Frankfurter Bahnhofsviertel fünf qualifizierte Angebote für Wohnsitzlose bereit: einen Tagestreff, eine Soziale Beratungsstelle, eine Notübernachtung, ein Übergangswohnhaus sowie Straßensozialarbeit. Mit der Ausstellung setzt sich nun eine Partnerschaft mit dem VCH-Hotel Spenerhaus fort, im Rahmen derer es bereits im vergangenen Jahr gemeinsame Aktionen gab.

19.04.2010

Familien-Markt

Mitarbeiter von PricewaterhouseCoopers möbeln Frankfurter Familien-Markt auf.

„Wir packen’s an“

„Wir packen’s an“, lautete das Motto einer privaten Initiative, mit der 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von PricewaterhouseCoopers am Wochenende den Frankfurter Familien-Markt kräftig „aufmöbelten“. Konzeptionelle und organisatorische Unterstützung erhielten sie dabei von LESON – Innenarchitektur x Objektmanagement. Im Zuge der Maßnahme wurde der Eingang samt Haushaltswarenabteilung und angeschlossenem Café des von Diakonie Frankfurt am Main und Caritasverband Frankfurt e.V. getragenen Second-Hand-Kaufhaus neu gestaltet. Unter anderem nahm das Team farbliche Veränderungen im Bereich des Bodens und der Wände vor und schuf die Grundlage für eine optimierten Warenpräsentation. Als Sponsoren engagierten sich beim „Social Day“ unter anderem die Firmen IKEA Frankfurt, nora Systems GmbH, UFLOOR Systems, Kvadrat GmbH sowie silentrooms. Auch das Team des Familien-Marktes legte tatkräftig Hand an. Im Familien-Markt in Frankfurt-Bornheim können sich einkommensschwache Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, die über einen Frankfurt-Pass oder einen von Kirchengemeinden und Beratungsstellen ausgestellten Berechtigungsschein verfügen, günstig einkleiden und mit Möbeln versorgen. Berechtigt zum Einkauf sind außerdem Studierende mit einem gültigen Studentenausweis.

06.04.2010

Zentrum für Frauen

Page Personnel und Diakonie Frankfurt unterstützen Frauen beim Wiedereinstieg in die Arbeitswelt

Coachingangebot bei „ModeKreativWerkstatt“

Im Rahmen des Projektes „ModeKreativWerkstatt“ der Diakonie Frankfurt bietet das Schwesterunternehmen der Personalberatung Michael Page International den Teilnehmerinnen ein Coaching für Bewerbungen und Vorstellungsgespräche, um sie für den Wiedereinstieg in die Berufswelt optimal vorzubereiten.

In der heutigen Arbeitswelt haben geringer qualifizierte Arbeitssuchende eine immer kleinere Aussicht auf ein Beschäftigungsverhältnis. Die Initiative der Diakonie Frankfurt und Page Personnel soll nun helfen die Chancen für Frauen, die noch nicht lange auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen konnten, zu verbessern – denn gerade Frauen stehen oftmals vor großen Hürden. Die Diakonie Frankfurt bietet vor diesem Hintergrund daher seit einem Jahr das Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt ModeKreativWerksatt an. Ein KreativTeam arbeitet dabei gespendete Business-Kleidung um, damit bedürftigen Frauen angemessene Kleidung für das Berufsleben zur Verfügung gestellt werden kann. Nachdem die Personalberatung Michael Page International die Aktion in den letzten Jahren bereits durch Kleiderspenden unterstützt hat, geht das Schwesterunternehmen Page Personnel dieses Jahr noch einen Schritt weiter.

„Über mehrere Wochen hinweg bieten wir einer Gruppe von Frauen Coachings für Vorstellungsgespräche und Bewerbungstrainings an. Die Workshops sollen den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt für die Frauen erheblich vereinfachen“, berichtet Pablo Galan, Leiter des Frankfurter Büros von Page Personnel. Neben den Basisqualifikationen wie den Grundelementen eines Lebenslaufs oder eventuellen Fragen in einem Vorstellungsgespräch soll bei den Frauen auch das Interesse an einer Weiterqualifizierung oder Ausbildung geweckt und die Ängste vor der Arbeitswelt genommen werden. „Wir wissen durch unsere tägliche Arbeit, worauf es in bestimmten Berufsfeldern in Punkto Qualifikation und Auftreten besonders ankommt. Das vermittelte Knowhow soll den Frauen daher mehr Vorteile bei der Suche nach einem Arbeitsplatz verschaffen“, so Galan weiter. Die Diakonie Frankfurt freut sich über die Chancen, die den Frauen so ermöglicht wird. „Viele Frauen haben eine bewegte, oftmals tragische Vergangenheit hinter sich, wir sind daher sehr dankbar, dass sich Page Personnel dem Schicksal der Workshop-Teilnehmerinnen annimmt und ihnen durch die Trainings den Weg in die Selbstbestimmung ein Stück ermöglicht“, erklärt Karin Kühn, Leiterin des Zentrums für Frauen der Diakonie Frankfurt.

Page Personnel (Deutschland) GmbH hat sich auf die Vermittlung von qualifizierten Fachkräften und Young Professionals sowohl für die Festanstellung als auch im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung spezialisiert. Page Personnel ist eine Sparte der Michael Page Gruppe, einem Marktführer im spezialisierten Recruitment, weltweit vertreten mit 136 Büros in 28 Ländern. Im Jahre 1994 gegründet, und seither von einer starken Weiterentwicklung geprägt, ist Page Personnel inzwischen mit fast 100 Büros in 17 Ländern vertreten.

19.03.2010

Mobile Kinderkrankenpflege

Mobile Kinderkrankenpflege erhält 2.500 Euro

von Katholischer Kirchengemeinde St. Josef Bornheim

Einen Scheck über 2.500 Euro haben Roselore Krämer und Cäcilia Lutz von der Katholischen Kirchengemeinde St. Josef Bornheim am Donnerstag an die Stellvertretende Leiterin der Mobilen Kinderkrankenpflege, Marion Busch, übergeben. Der Betrag ist ein Teil des Erlöses aus einem großen Weihnachtsbasar, den die Gemeinde traditionell am ersten Adventswochenende veranstaltet. In diesem Rahmen erhält die Mobile Kinderkrankenpflege bereits zum dritten Mal eine großzügige Spende. Die vom Diakonischen Werk für Frankfurt am Main getragene Einrichtung ist der einzige Pflegedienst in Frankfurt und Umgebung, der sich auf die Betreuung akut oder chronisch kranker Kinder spezialisiert hat. Neben der Stadt Frankfurt unterstützt die Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, eine der ältesten Stiftungen Frankfurts, die Einrichtung. Da die von den Kranken- und Pflegekassen erstatteten Beträge bei weitem nicht die Kosten decken, ist die Mobile Kinderkrankenpflege auch in Zukunft auf Unterstützung durch Stiftungsmittel und Spenden angewiesen, um ihre wichtige Arbeit aufrecht zu erhalten.


Foto (von links nach rechts): Marion Busch, Cäcilia Lutz und Roselore Krämer

19.03.2010

Diakonie Stiftung

Vor-Ort-Initiative gegen Wohnungslosigkeit weiter gesichert

Diakonie-Stiftung Frankfurt am Main fördert „Wohnprojekt Hoffnung“ der Niederräder Kirchengemeinden mit 3000 Euro

Einen Scheck in Höhe von 3000 Euro hat der Vorsitzende des Vorstandes der Diakonie-Stiftung Frankfurt am Main, Pfarrer Dr. Michael Frase, an Vertreter des „Wohnprojekts Hoffnung“ überreicht. Die Einrichtung ist eine Initiative der evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde und der katholischen Gemeinde Mutter vom Guten Rat und wurde 1991 gegründet. Ziel ist, ehemals wohnungslose Menschen bei der Ausstattung ihrer neu bezogenen Wohnung finanziell zu unterstützen. Wie Frase betonte, sei es ein wichtiges Anliegen der Diakonie-Stiftung Frankfurt am Main, Aktivitäten und Engagement von Haupt- und Ehrenamtlichen in Frankfurter Kirchengemeinden fördern und diakonische Projekte vor Ort zu unterstützen. Helmut Helbich, Koordinator des "Wohnprojektes Hoffnung", sieht in der Förderung „gleichzeitig eine Zukunftsperspektive und eine Anerkennung“. Unter anderem aufgrund der Zuwendung der Diakonie-Stiftung Frankfurt am Main sei das Projekt nun für weitere eineinhalb Jahre gesichert. „Durch die Förderung ermöglichen wir individuelle Hilfen, wo andere Unterstützungssysteme nicht greifen“, bekräftigte Frase.

Im Rahmen des „Wohnprojektes Hoffnung“ erhalten ehemals wohnungslose Menschen die Möglichkeit, ihren individuellen Bedarf abzudecken oder zu ergänzen. Das Projekt startete mit einem Kapital von 1.000 Euro, das evangelische und katholische Kirchengemeinde gemeinsam aufbrachten. Nach wie vor ist es nur über Privatspenden und Mittel aus Stiftungen zu finanzieren. Die Vermittlung der Hilfen geschieht durch die entsprechenden hauptamtlichen Sozialarbeiter/-innen aus den Einrichtungen der Wohnungslosen-Hilfe von Diakonie Frankfurt und Caritas-Verband e. V. Frankfurt, die Menschen auf dem Weg in die eigene Wohnung begleiten. Eng arbeitet das Projekt mit dem Sozialdienst Wohnen und Betreuen des Diakonischen Werkes für Frankfurt am Main zusammen. Seit Bestehen des Projektes konnten 145 Auszahlungen in Höhe von 46.7000 Euro vorgenommen werden – Hilfen, um die eigene Wohnung mit dem Nötigsten auszustatten.

Die Diakonie-Stiftung Frankfurt am Main wurde im Jahre 2008 gegründet und ist eine rechtsfähige, kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts. Sie fördert diakonische Arbeit im Sinne der Hilfe für andere auf der Grundlage christlicher Nächstenliebe. In diesem Kontext unterstützt die Diakonie-Stiftung Frankfurt am Main Kinder, Jugendliche und Familien und engagiert sie sich in der Behinderten- und Altenhilfe sowie der Krankenpflege. Dabei bietet sie vielfältige Möglichkeiten, sich zu engagieren, zum Beispiel durch Zustiftungen und Spenden oder eine eigene Stiftung unter dem Dach der Diakonie-Stiftung Frankfurt am Main.


Kontakt:
Jutta Krieger
Stiftungsmanagement
Tel.: 069/2165-1244
Fax: 069/2165-2244
E-Mail: jutta.krieger@ervffm.de


Foto: (von links nach rechts) Pfarrer Dr. Michael Frase, Vorsitzender des Vorstandes der Diakonie-Stiftung Frankfurt am Main; Angelika Detrez, Pfarrerin Evangelische Paul-Gerhardt-Gemeinde; Helmut Helbich, Koordinator "Wohnprojekt Hoffnung"; Sabine Weyerhäuser; Gemeindereferentin Katholische Kirchengemeinde Niederrad Mutter vom guten Rat

08.03.2010

WESER5

Johanniter-Cronstetten-Altenhilfe e.V. fördert WESER5 Straßensozialarbeit der Diakonie Frankfurt mit 15.000 Euro

Scheckübergabe am 8. März

Einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro für die WESER5 Straßensozialarbeit überreichten Babo Graf von Harrach und Sylvius Hohlt von der Johanniter-Cronstetten-Altenhilfe e.V. (JCA) am vergangenen Montag an die Leiterin des WESER5 Diakoniezentrums, Renate Lutz. Damit leistet die JCA einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Stelle einer Straßensozialarbeiterin finanziert werden kann. Dies ist nur mithilfe von Spenden und Fördermitteln möglich.

Die WESER5 Straßensozialarbeit wendet sich an wohnungslose Frauen und Männer, die resigniert haben und von sich aus keine Hilfe in Anspruch nehmen. Sie leben in Abbruchhäusern, auf öffentlichen Plätzen oder im Stadtwald. An diesen Orten sucht die Straßensozialarbeit die Wohnungslosen auf, spricht sie behutsam an und baut langsam Vertrauen auf. Ziel ist, sie an weitere Unterstützungsangebote heranzuführen und erste Schritte zur Veränderung ihrer Lebenssituation einzuleiten. Die WESER5 Straßensozialarbeit ist Teil des WESER5 Diakoniezentrums, das im Frankfurter Bahnhofsviertel fünf qualifizierte Angebote für Wohnsitzlose bereithält. Neben der Straßensozialarbeit sind dies ein Tagestreff, eine Soziale Beratungsstelle, eine Notübernachtung sowie ein Übergangswohnhaus. Getragen wird das WESER5 Diakoniezentrum vom Diakonischen Werk für Frankfurt am Main.

05.03.2010

Kindertagesstätten

„Kein Kinderkram...“

Mit einer ungewöhnlichen Werbeaktion möchte die Diakonie Frankfurt Fachkräfte für ihre Kitas gewinnen.

Ein Mädchen mit Wäscheklammern in der Nase, umherfliegenden Schnürsenkeln, ein Junge, der mit einem Spielzeugauto von einem Kameraden geschlagen wird, während ein anderer versucht, einen Gegenstand in die Steckdose zu bekommen. Ein Albtraum für jede Erzieherin, jeden Erzieher. Zu sehen auf einer Karikatur, mit der das Diakonische Werk für Frankfurt am Main Personal für seine Einrichtungen wirbt. In 180 Gaststätten wird die Karikatur als Postkarte ausliegen. "Wir wollen bewusst neue Wege bei der Personalgewinnung gehen und probieren es deshalb mit Werbemaßnahmen an ungewöhnlichen Orten und mit einem Augenzwinkern, denn dieser Beruf macht ja wirklich Spaß", sagt Kurt-Helmuth Eimuth, bei der Diakonie Frankfurt für Kindertagesstätten zuständig. Schließlich, so Eimuth, sei der Arbeitsmarkt für diese Berufsgruppe in Frankfurt "leergefegt". Alleine bei den evangelischen Trägern seien bis Sommer etwa 100 Stellen zu besetzen. Ursächlich für den steigenden Personalbedarf sind der Platzausbau für die Unter-drei-Jährigen, die steigende Kinderzahl in Frankfurt und die bessere Ausstattung der Kindertagesstätten mit Personal. Um Berufsanfängerinnen wirbt die Diakonie gesondert mit einem Plakat und dem Slogan „Kein Kinderkram“ an den Fachschulen in Hessen. Auch werde man die Präsenz im Internet verstärken, kündigt Eimuth an.

Kontakt:
Diakonisches Werk für Frankfurt am Main
Arbeitsbereich Kindertagesstätten
Kurt-Helmuth Eimuth, Tel.: 069/ 90105-6646

zu den Kita-Stellenangeboten

Download Plakat "Kein Kinderkram"

Download Postkarte "Kein Kinderkram"

05.03.2010

WESER5

„Not gibt es auch in der Nachbarschaft...“

Humanity First Deutschland und WESER5 Diakoniezentrum organisierten gemeinsamen Aktionstag zur Obdachlosenhilfe

Einen Aktionstag zur Obdachlosenhilfe organisierten Mitglieder der Hilfsorganisation Humanity First Deutschland in Zusammenarbeit mit dem WESER5 Diakoniezentrum. Unter anderem gaben sie heiße Getränke und Gebäck im WESER5 Tagestreff aus und überbrachten Kleiderspenden, Gesellschaftsspiele sowie alltägliche Gebrauchsgegenstände. Mit der gemeinsamen Veranstaltung, so Volker Qasir von Humanity First, wollten die Organisatoren darauf aufmerksam machen, dass es nicht nur im Ausland oder in Entwicklungsländern notleidende Menschen gebe, sondern auch in Deutschland. Ziel sei, die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, dass auch in Nachbarschaften zahlreiche in Not geratene Menschen lebten, die Unterstützung benötigen, betonte die Leiterin des WESER5 Diakoniezentrums, Renate Lutz. Wie die Initiatorin des Projektes, Susan Winkler (Humanity First), erklärte, solle die Aktion der Startschuss für eine weitergehende Zusammenarbeit mit dem WESER5 Diakoniezentrum sein. Die Zahl fünf steht bei der Einrichtung der Diakonie Frankfurt nicht nur für eine Hausnummer in der Weserstraße, sondern für fünf qualifizierte Angebote für Wohnsitzlose: Tagestreff, Straßensozialarbeit, Soziale Beratungsstelle, Notübernachtung und Übergangswohnhaus.

Humanity First (deutsch.: Menschlichkeit zuerst) ist eine im Jahr 1992 gegründete, internationale Hilfsorganisation mit Hauptsitz in London. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, notleidenden und bedürftigen Menschen in aller Welt, unabhängig von Herkunft, Rasse, Nationalität oder Religion, zu helfen. Humanity First verfügt weltweit über ein ausgedehntes Netz von ortsansässigen, ehrenamtlichen Helfern, die innerhalb kürzester Zeit in über 190 Ländern der Welt aktiv werden können. Humanity First Deutschland wurde 1997 gegründet und unterhält hauptsächlich langfristig angelegte Hilfs- und Versorgungsprojekte in Regionen West-Afrikas, die vor allem „Hilfe zur Selbsthilfe“ ermöglichen sollen.

18.02.2010

WESER5 | Diakonisches Werk für Frankfurt am Main

Haus & Grund Frankfurt am Main e.V. spendet 3.000 Euro für WESER5 Straßensozialarbeit der Diakonie Frankfurt

Spende

Eine Spende in Höhe von 3.000 Euro für die Straßensozialarbeit hat Geschäftsführer Wolf-Bodo Friers von Haus & Grund Frankfurt am Main e.V. am Montag an die Leiterin des WESER5 Diakoniezentrums, Renate Lutz, überbracht. Mit dem Betrag aus Mitteln einer eigenen Stiftung leistet der Verein einen Beitrag dazu, dass die Stelle einer Straßensozialarbeiterin finanziert werden kann. Dies ist nur mithilfe von Spenden und Fördermitteln möglich.

Die WESER5 Straßensozialarbeit wendet sich an wohnungslose Frauen und Männer, die resigniert haben und von sich aus keine Hilfe in Anspruch nehmen. Sie leben in Abbruchhäusern, auf öffentlichen Plätzen oder im Stadtwald. An diesen Orten sucht die Straßensozialarbeit die Wohnungslosen auf, spricht sie behutsam an und baut langsam Vertrauen auf. Ziel ist, sie an weitere Unterstützungsangebote heranzuführen und erste Schritte zur Veränderung ihrer Lebenssituation einzuleiten. Die WESER5 Straßensozialarbeit ist Teil des WESER5 Diakoniezentrums, das im Frankfurter Bahnhofsviertel fünf qualifizierte Angebote für Wohnsitzlose bereithält. Neben der Straßensozialarbeit sind dies ein Tagestreff, eine Soziale Beratungsstelle, eine Notübernachtung sowie ein Übergangswohnhaus. Getragen wird das WESER5 Diakoniezentrum vom Diakonischen Werk für Frankfurt am Main.

Haus & Grund Frankfurt am Main vertritt seit über 125 Jahren die Interessen der privaten Immobilieneigentümer und ist mit rund 9.000 Mitgliedern der größte Grundeigentümerverein in Hessen und einer der größten Eigentümervertreter bundesweit. Seit 1994 existiert zudem die Private Stiftung Haus & Grund Frankfurt, die für die Erhaltung und den Erwerb von privatem Immobilieneigentum eintritt und darüber hinaus soziale und kulturelle Maßnahmen unterstützt.

15.02.2010

Mobile Kinderkrankenpflege

Mobile Kinderkrankenpflege der Diakonie Frankfurt erhält 1.370 Euro

vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik

Einen Scheck in Höhe von 1370 Euro hat das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) an die Mobile Kinderkrankenpflege des Diakonischen Werkes für Frankfurt am Main übergeben. Leiterin Erika Zimmermann nahm den Betrag, der bei einer Spendensammlung anlässlich der Weihnachtsfeier im Gemeinschaftswerk zusammengekommen war, am Freitag von GEP-Direktor Jörg Bollmann entgegen.

Die Mobile Kinderkrankenpflege ist der einzige Pflegedienst in Frankfurt und Umgebung, der sich auf die Betreuung akut oder chronisch kranker Kinder spezialisiert hat. Auch an Wochenenden und Feiertagen gewährleistet er die Versorgung der jungen Patientinnen und Patienten. Examinierte Kinderkrankenschwestern kommen nach Absprache mit Kinder- und Klinikärzten sowie Eltern ins Haus. Seit 1979 bietet die Mobile Kinderkrankenpflege professionelle medizinische Betreuung sowie intensive persönliche Zuwendung und hilft, Klinikaufenthalte von Kindern auf eine minimale Dauer zu beschränken oder komplett zu verhindern.

Zu den Leistungen des Pflegeteams gehört unter anderem die Durchführung ärztlicher Verordnungen wie Verbandswechsel oder Injektionen, Pflege nach Operationen sowie Anleitung zu Pflege und Ernährung. Immer mehr an Stellenwert gewinnt die Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Kindern sowie ihren Familien. Dazu werden Mitarbeiterinnen speziell im Bereich Palliativpflege geschult. Um kranke Kinder möglichst umfassend zu betreuen, arbeitet die Mobile Kinderkrankenpflege eng mit Ärzten, Krankenhäusern und Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen.

Oberster Grundsatz ist die Achtung gegenüber Kindern - unabhängig von soziokultureller Herkunft, Religion und Weltanschauung. Neben der Stadt Frankfurt unterstützt die Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, eine der ältesten Stiftungen Frankfurts, die Einrichtung. Da die von den Kranken- und Pflegekassen erstatteten Beträge bei weitem nicht die Kosten decken, ist die Mobile Kinderkrankenpflege auch in Zukunft auf Unterstützung durch Stiftungsmittel und Spenden angewiesen, um ihre wichtige Arbeit aufrecht zu erhalten.

03.02.2010

Integrationshilfen für Menschen mit Behinderung

Begegnungszentrum „Drehscheibe“ der Diakonie Frankfurt nach Umbau mit erweitertem Konzept wiedereröffnet

Förderung durch die Share-Value Stiftung/ Öffnung in den Stadtteil mit vielfältigen Aktivitäten

Dank einer Förderung der Share Value Stiftung in Höhe von 40.000 Euro konnte die „Drehscheibe“ in der Fürstenbergerstraße 27 zu einem barrierefreien Kommunikations- und Begegnungszentrum mit Cafécharakter umgestaltet werden. Bei einer Festveranstaltung am 1. Februar dankte der Leiter des Diakonischen Werkes für Frankfurt am Main, Pfarrer Dr. Michael Frase, der Stiftung und unterstrich den Netzwerkcharakter der Einrichtung: „Mit dem neuen Konzept der Drehscheibe möchten wir eine stadtteilorientierte Arbeit weiter vorantreiben und einen Verbund aus Menschen mit und ohne Behinderung schaffen.“ Wie die Vorsitzende der Share Value Stiftung, Christiane Weispfenning, bekräftigte, freue sie sich, dass die Stiftung durch die Förderung der Drehscheibe dazu beitragen könne, viele wertvolle Begegnungen zu ermöglichen. Dr. Rüdiger Koch überbrachte die Grüße des Ortsbeirates 3 (Nordend) und bezeichnete die Drehscheibe als „einen wichtigen Baustein eines großen Netzwerkes, in dem verschiedene gesellschaftliche Gruppen miteinander vernetzt sind und das, was notwendig ist, miteinander bereden.“

An die Anfänge der Einrichtung erinnerte die Leiterin der Kontaktstelle für Körperbehinderte und Langzeitkranke der Diakonie Frankfurt (KKL), Elvira Neupert-Eyrich. Die KKL eröffnete die Drehscheibe im Jahre 1982 für die Bewohner der barrierefreien Wohnanlage in der Fürstenbergerstraße als Begegnungsraum für körperbehinderte Menschen. In den 1990er-Jahren wurde das Konzept zunehmend erweitert: Selbsthilfegruppen und verschiedene Träger halten seitdem behinderungsspezifische und behinderungsübergreifende Angebote vor. „Schon lange“, so Neupert-Eyrich, „gilt die Drehscheibe als der barrierefreie Raum in Frankfurt, in dem sich die unterschiedlichsten Gruppen treffen können“.

Das neue Konzept gehe nun einen Schritt weiter und öffne sich für Menschen mit und ohne Behinderung im Stadtteil, erklärte Stefanie Schleifer, Koordinatorin des von der Aktion Mensch geförderten Modellprojekts „Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben - Koordination und Aufbau eines Netzwerkes für Menschen mit Behinderung“. Im Rahmen dieses Projektes der Diakonie Frankfurt seien bereits neue Angebote hinzugekommen. „Sie bieten Menschen mit und ohne Behinderung Möglichkeiten zum Austausch und zur aktiven Gestaltung des Lebens im Stadtteil.“

Unter anderem startet im März ein barrierefreies Theaterprojekt, das Menschen mit und ohne Behinderung ermöglicht, gemeinsam Theater zu spielen. Zudem setzt sich eine Gruppe des Netzwerkes für „barrierefreie Geschäfte im Nordend“ ein und sucht dazu unter anderem den Kontakt zum Einzelhandel. „Mit weiteren Veranstaltungen wie etwa Lesungen“, so Schleifer, „möchten wir die Drehscheibe als einen Ort der Kommunikation und Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung in den Stadtteil hinein öffnen.“ Ziel sei, Barrieren abzubauen und neue soziale Netze zu knüpfen, um auch der Isolation von Menschen mit Behinderung entgegen zu treten. „Gemeinsam wollen wir aktiv das Stadtteilleben gestalten und daran teilhaben“, bekräftigte die Koordinatorin. Nicht zuletzt zeigen sich die inhaltlichen Veränderungen auch in der räumlichen Neugestaltung der Drehscheibe: Helle, freundliche Farben, die Möglichkeit für Kunstausstellungen sowie eine neue behindertengerechte Teeküche laden ab sofort zu Gesprächen und Aktivitäten ein.

Foto: (von links nach rechts) Elvira Neupert-Eyrich, Stefanie Schleifer, Christiane Weispfenning, Pfarrer Dr. Michael Frase

15.01.2010

WESER5

Ein starkes Zeichen gegen Kälte:

Über 5.500 Euro für Obdachlose in Frankfurt

Verein Aktiv7 übergab Scheck an WESER5 Straßensozialarbeit der Diakonie Frankfurt/ Hoher Erlös aus erfolgreicher Benefizparty mit bekannten Szene-Größen

Einen Scheck in Höhe von 5.570 Euro überreichten Rebecca Kämpfe, Joy Beacon und Nico Häger vom Verein Aktiv7 am Donnerstag an die Leiterin des WESER5 Diakoniezentrums, Renate Lutz. Es ist der Erlös aus einer Benefizparty, die der Verein am 12. Dezember 2009 im Englischen Theater am Willy-Brandt-Platz organisiert hatte. Dabei waren unter anderem Künstler wie die Band INUKI, United DJ Klitbeats sowie Szene-Größe DJ Julian Smith, die allesamt auf ihre Gage verzichteten. Auch die Deutsche Bank unterstützte die Party mit 2.000 Euro. Aktiv7, eine Gruppe junger Frankfurterinnen und Frankfurter, veranstaltet regelmäßig Szene-Partys und spendet den Erlös für gute Zwecke. Mit seiner Jubiläums-Party erzielte der Verein nun einen neuen Spendenrekord.

Die WESER5 Straßensozialarbeit wendet sich an wohnungslose Frauen und Männer, die resigniert haben und von sich aus keine Hilfe in Anspruch nehmen. Sie leben in Abbruchhäusern, auf öffentlichen Plätzen oder im Stadtwald. An diesen Orten sucht die Straßensozialarbeit die Wohnungslosen auf, spricht sie behutsam an und baut langsam Vertrauen auf. Ziel ist, sie an weitere Unterstützungsangebote heranzuführen und erste Schritte zur Veränderung ihrer Lebenssituation einzuleiten. Die WESER5 Straßensozialarbeit ist Teil des WESER5 Diakoniezentrums, das im Frankfurter Bahnhofsviertel fünf qualifizierte Angebote für Wohnsitzlose bereithält. Neben der Straßensozialarbeit sind dies ein Tagestreff, eine Soziale Beratungsstelle, eine Notübernachtung sowie ein Übergangswohnhaus. Getragen wird das WESER5 Diakoniezentrum vom Diakonischen Werk für Frankfurt am Main.

Aktiv7 wurde als gemeinnütziger Verein von sieben Studenten aus Frankfurt gegründet und veranstaltet seit 2005 regelmäßig „coole Partys“, deren Erlöse einem guten Zweck zukommen.
Unter anderem unterstützte Aktiv7 bereits Plan International und den Verein Frauen helfen Frauen e.V. Im Jahre 2008 förderte Aktiv7 auch die Anschaffung einer Waschmaschine und eines Trockners für den WESER5 Tagestreff.

Foto:
von links nach rechts: Rebecca Kämpfe, Joy Beacon, Nico Häger, Renate Lutz

08.01.2010

Familien-Markt

„DIE WELLE XMAS-CHARITY“ - Hilfsaktion unterstützt Familien-Markt

Vielfältige Sachspenden übergeben/ Mieter und Anwohner sammelten Spielzeug und Kleidung

Das erste große Charity-Projekt des zukunftsweisenden Gebäudeensembles DIE WELLE im Frankfurter Opernviertel war ein voller Erfolg. Asset-Managerin Barbara Linnemann konnte dem von Diakonie und Caritas getragenen Familien-Markt jetzt das überwältigende Ergebnis der Aktion präsentieren: Tennisschläger, Puppen, schicke Winterjacken – ein ganzer Kleintransporter voll Sachspenden kam für den guten Zweck zusammen. Unter dem Motto „DIE WELLE XMAS-CHARITY – Gemeinsam helfen wir Menschen in Not“ waren in den letzten Wochen Mieter und Anwohner der
WELLE und alle Bürger Frankfurts dazu aufgerufen, gut erhaltenes Spielzeug
und Kleidung zu spenden. Petra Spöck vom Familien-Markt nahm die Schätze jetzt von Barbara Linnemann entgegen: „Wir sind überglücklich über die tolle Resonanz. Mit den Waren können wir unzähligen Familien und Kindern auch nach Weihnachten noch eine große Freude machen. Leider gibt es auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft Menschen, die Hilfe von uns allen benötigen. Deshalb möchten wir uns ganz herzlich bei allen Spendern bedanken.“

Neben lieb gewonnenen Kuscheltieren, Baby- und warmer Winterkleidung in allen Größen wurden beispielsweise auch gut erhaltene Outdoor-Sportgeräte gespendet. Eines der Highlights dürfte mit Sicherheit der große gelbe Bagger sein, der neben vielen anderen Spielwaren in der WELLE vorbeigebracht wurde. „Uns war es wichtig, einen Beitrag für bedürftige Menschen in unserem Umfeld zu leisten. Gerade Sachspenden bieten die Möglichkeit unmittelbarer Hilfe. Wenn Kinder bereitwillig auf Spielzeug verzichten, um es anderen zu geben, hat das auch einen pädagogischen Aspekt. Wir sind sicher, dass dank der großartigen Unterstützung unzähliger Spender viele Frankfurter Familien hoffnungsvoll ins neue Jahr starten können“, betont Barbara Linnemann.

Der ökumenische Familien-Markt ist ein Secondhand-Kaufhaus im Stadtteil Bornheim. Einkommensschwache Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, die über einen Frankfurt-Pass oder einen von Kirchengemeinden und Beratungsstellen ausgestellten Berechtigungsschein verfügen, können sich hier günstig einkleiden und mit Möbeln versorgen. Berechtigt zum Einkauf sind außerdem Studierende mit einem gültigen Studentenausweis. Wohnsitzlose Menschen erhalten im Familien-Markt kostenlos Kleidung. Neben Bekleidung für Damen, Herren und Kinder führt der Familienmarkt Geschirr, Heimtextilien und Möbel. Die Logistikabteilung führt Umzüge und Entrümpelungen durch. Zudem qualifiziert und beschäftigt die Einrichtung langzeitarbeitslose Menschen in den Bereichen Verkauf, Verwaltung, Logistik und Lagerwesen, um auf diese Weise ihre Chancen auf Vermittlung in den Ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen.

copyright 2010 by Diakonisches Werk für Frankfurt am Main | Impressum