Kindertagesstätten
„Kein Kinderkram...“
Mit einer ungewöhnlichen Werbeaktion möchte die Diakonie Frankfurt Fachkräfte für ihre Kitas gewinnen.
Ein Mädchen mit Wäscheklammern in der Nase, umherfliegenden Schnürsenkeln, ein Junge, der mit einem Spielzeugauto von einem Kameraden geschlagen wird, während ein anderer versucht, einen Gegenstand in die Steckdose zu bekommen. Ein Albtraum für jede Erzieherin, jeden Erzieher. Zu sehen auf einer Karikatur, mit der das Diakonische Werk für Frankfurt am Main Personal für seine Einrichtungen wirbt. In 180 Gaststätten wird die Karikatur als Postkarte ausliegen. "Wir wollen bewusst neue Wege bei der Personalgewinnung gehen und probieren es deshalb mit Werbemaßnahmen an ungewöhnlichen Orten und mit einem Augenzwinkern, denn dieser Beruf macht ja wirklich Spaß", sagt Kurt-Helmuth Eimuth, bei der Diakonie Frankfurt für Kindertagesstätten zuständig. Schließlich, so Eimuth, sei der Arbeitsmarkt für diese Berufsgruppe in Frankfurt "leergefegt". Alleine bei den evangelischen Trägern seien bis Sommer etwa 100 Stellen zu besetzen. Ursächlich für den steigenden Personalbedarf sind der Platzausbau für die Unter-drei-Jährigen, die steigende Kinderzahl in Frankfurt und die bessere Ausstattung der Kindertagesstätten mit Personal. Um Berufsanfängerinnen wirbt die Diakonie gesondert mit einem Plakat und dem Slogan „Kein Kinderkram“ an den Fachschulen in Hessen. Auch werde man die Präsenz im Internet verstärken, kündigt Eimuth an.
Kontakt:
Diakonisches Werk für Frankfurt am Main
Arbeitsbereich Kindertagesstätten
Kurt-Helmuth Eimuth, Tel.: 069/ 90105-6646
zu den Kita-Stellenangeboten
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Download Postkarte "Kein Kinderkram"
WESER5
„Not gibt es auch in der Nachbarschaft...“
Humanity First Deutschland und WESER5 Diakoniezentrum organisierten gemeinsamen Aktionstag zur Obdachlosenhilfe
Einen Aktionstag zur Obdachlosenhilfe organisierten Mitglieder der Hilfsorganisation Humanity First Deutschland in Zusammenarbeit mit dem WESER5 Diakoniezentrum. Unter anderem gaben sie heiße Getränke und Gebäck im WESER5 Tagestreff aus und überbrachten Kleiderspenden, Gesellschaftsspiele sowie alltägliche Gebrauchsgegenstände. Mit der gemeinsamen Veranstaltung, so Volker Qasir von Humanity First, wollten die Organisatoren darauf aufmerksam machen, dass es nicht nur im Ausland oder in Entwicklungsländern notleidende Menschen gebe, sondern auch in Deutschland. Ziel sei, die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, dass auch in Nachbarschaften zahlreiche in Not geratene Menschen lebten, die Unterstützung benötigen, betonte die Leiterin des WESER5 Diakoniezentrums, Renate Lutz. Wie die Initiatorin des Projektes, Susan Winkler (Humanity First), erklärte, solle die Aktion der Startschuss für eine weitergehende Zusammenarbeit mit dem WESER5 Diakoniezentrum sein. Die Zahl fünf steht bei der Einrichtung der Diakonie Frankfurt nicht nur für eine Hausnummer in der Weserstraße, sondern für fünf qualifizierte Angebote für Wohnsitzlose: Tagestreff, Straßensozialarbeit, Soziale Beratungsstelle, Notübernachtung und Übergangswohnhaus.
Humanity First (deutsch.: Menschlichkeit zuerst) ist eine im Jahr 1992 gegründete, internationale Hilfsorganisation mit Hauptsitz in London. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, notleidenden und bedürftigen Menschen in aller Welt, unabhängig von Herkunft, Rasse, Nationalität oder Religion, zu helfen. Humanity First verfügt weltweit über ein ausgedehntes Netz von ortsansässigen, ehrenamtlichen Helfern, die innerhalb kürzester Zeit in über 190 Ländern der Welt aktiv werden können. Humanity First Deutschland wurde 1997 gegründet und unterhält hauptsächlich langfristig angelegte Hilfs- und Versorgungsprojekte in Regionen West-Afrikas, die vor allem „Hilfe zur Selbsthilfe“ ermöglichen sollen.
WESER5 | Diakonisches Werk für Frankfurt am Main
Haus & Grund Frankfurt am Main e.V. spendet 3.000 Euro für WESER5 Straßensozialarbeit der Diakonie Frankfurt
Spende
Eine Spende in Höhe von 3.000 Euro für die Straßensozialarbeit hat Geschäftsführer Wolf-Bodo Friers von Haus & Grund Frankfurt am Main e.V. am Montag an die Leiterin des WESER5 Diakoniezentrums, Renate Lutz, überbracht. Mit dem Betrag aus Mitteln einer eigenen Stiftung leistet der Verein einen Beitrag dazu, dass die Stelle einer Straßensozialarbeiterin finanziert werden kann. Dies ist nur mithilfe von Spenden und Fördermitteln möglich.
Die WESER5 Straßensozialarbeit wendet sich an wohnungslose Frauen und Männer, die resigniert haben und von sich aus keine Hilfe in Anspruch nehmen. Sie leben in Abbruchhäusern, auf öffentlichen Plätzen oder im Stadtwald. An diesen Orten sucht die Straßensozialarbeit die Wohnungslosen auf, spricht sie behutsam an und baut langsam Vertrauen auf. Ziel ist, sie an weitere Unterstützungsangebote heranzuführen und erste Schritte zur Veränderung ihrer Lebenssituation einzuleiten. Die WESER5 Straßensozialarbeit ist Teil des WESER5 Diakoniezentrums, das im Frankfurter Bahnhofsviertel fünf qualifizierte Angebote für Wohnsitzlose bereithält. Neben der Straßensozialarbeit sind dies ein Tagestreff, eine Soziale Beratungsstelle, eine Notübernachtung sowie ein Übergangswohnhaus. Getragen wird das WESER5 Diakoniezentrum vom Diakonischen Werk für Frankfurt am Main.
Haus & Grund Frankfurt am Main vertritt seit über 125 Jahren die Interessen der privaten Immobilieneigentümer und ist mit rund 9.000 Mitgliedern der größte Grundeigentümerverein in Hessen und einer der größten Eigentümervertreter bundesweit. Seit 1994 existiert zudem die Private Stiftung Haus & Grund Frankfurt, die für die Erhaltung und den Erwerb von privatem Immobilieneigentum eintritt und darüber hinaus soziale und kulturelle Maßnahmen unterstützt.
Mobile Kinderkrankenpflege
Mobile Kinderkrankenpflege der Diakonie Frankfurt erhält 1.370 Euro
vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik
Einen Scheck in Höhe von 1370 Euro hat das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) an die Mobile Kinderkrankenpflege des Diakonischen Werkes für Frankfurt am Main übergeben. Leiterin Erika Zimmermann nahm den Betrag, der bei einer Spendensammlung anlässlich der Weihnachtsfeier im Gemeinschaftswerk zusammengekommen war, am Freitag von GEP-Direktor Jörg Bollmann entgegen.
Die Mobile Kinderkrankenpflege ist der einzige Pflegedienst in Frankfurt und Umgebung, der sich auf die Betreuung akut oder chronisch kranker Kinder spezialisiert hat. Auch an Wochenenden und Feiertagen gewährleistet er die Versorgung der jungen Patientinnen und Patienten. Examinierte Kinderkrankenschwestern kommen nach Absprache mit Kinder- und Klinikärzten sowie Eltern ins Haus. Seit 1979 bietet die Mobile Kinderkrankenpflege professionelle medizinische Betreuung sowie intensive persönliche Zuwendung und hilft, Klinikaufenthalte von Kindern auf eine minimale Dauer zu beschränken oder komplett zu verhindern.
Zu den Leistungen des Pflegeteams gehört unter anderem die Durchführung ärztlicher Verordnungen wie Verbandswechsel oder Injektionen, Pflege nach Operationen sowie Anleitung zu Pflege und Ernährung. Immer mehr an Stellenwert gewinnt die Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Kindern sowie ihren Familien. Dazu werden Mitarbeiterinnen speziell im Bereich Palliativpflege geschult. Um kranke Kinder möglichst umfassend zu betreuen, arbeitet die Mobile Kinderkrankenpflege eng mit Ärzten, Krankenhäusern und Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen.
Oberster Grundsatz ist die Achtung gegenüber Kindern - unabhängig von soziokultureller Herkunft, Religion und Weltanschauung. Neben der Stadt Frankfurt unterstützt die Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung, eine der ältesten Stiftungen Frankfurts, die Einrichtung. Da die von den Kranken- und Pflegekassen erstatteten Beträge bei weitem nicht die Kosten decken, ist die Mobile Kinderkrankenpflege auch in Zukunft auf Unterstützung durch Stiftungsmittel und Spenden angewiesen, um ihre wichtige Arbeit aufrecht zu erhalten.
Integrationshilfen für Menschen mit Behinderung
Begegnungszentrum „Drehscheibe“ der Diakonie Frankfurt nach Umbau mit erweitertem Konzept wiedereröffnet
Förderung durch die Share-Value Stiftung/ Öffnung in den Stadtteil mit vielfältigen Aktivitäten
Dank einer Förderung der Share Value Stiftung in Höhe von 40.000 Euro konnte die „Drehscheibe“ in der Fürstenbergerstraße 27 zu einem barrierefreien Kommunikations- und Begegnungszentrum mit Cafécharakter umgestaltet werden. Bei einer Festveranstaltung am 1. Februar dankte der Leiter des Diakonischen Werkes für Frankfurt am Main, Pfarrer Dr. Michael Frase, der Stiftung und unterstrich den Netzwerkcharakter der Einrichtung: „Mit dem neuen Konzept der Drehscheibe möchten wir eine stadtteilorientierte Arbeit weiter vorantreiben und einen Verbund aus Menschen mit und ohne Behinderung schaffen.“ Wie die Vorsitzende der Share Value Stiftung, Christiane Weispfenning, bekräftigte, freue sie sich, dass die Stiftung durch die Förderung der Drehscheibe dazu beitragen könne, viele wertvolle Begegnungen zu ermöglichen. Dr. Rüdiger Koch überbrachte die Grüße des Ortsbeirates 3 (Nordend) und bezeichnete die Drehscheibe als „einen wichtigen Baustein eines großen Netzwerkes, in dem verschiedene gesellschaftliche Gruppen miteinander vernetzt sind und das, was notwendig ist, miteinander bereden.“
An die Anfänge der Einrichtung erinnerte die Leiterin der Kontaktstelle für Körperbehinderte und Langzeitkranke der Diakonie Frankfurt (KKL), Elvira Neupert-Eyrich. Die KKL eröffnete die Drehscheibe im Jahre 1982 für die Bewohner der barrierefreien Wohnanlage in der Fürstenbergerstraße als Begegnungsraum für körperbehinderte Menschen. In den 1990er-Jahren wurde das Konzept zunehmend erweitert: Selbsthilfegruppen und verschiedene Träger halten seitdem behinderungsspezifische und behinderungsübergreifende Angebote vor. „Schon lange“, so Neupert-Eyrich, „gilt die Drehscheibe als der barrierefreie Raum in Frankfurt, in dem sich die unterschiedlichsten Gruppen treffen können“.
Das neue Konzept gehe nun einen Schritt weiter und öffne sich für Menschen mit und ohne Behinderung im Stadtteil, erklärte Stefanie Schleifer, Koordinatorin des von der Aktion Mensch geförderten Modellprojekts „Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben - Koordination und Aufbau eines Netzwerkes für Menschen mit Behinderung“. Im Rahmen dieses Projektes der Diakonie Frankfurt seien bereits neue Angebote hinzugekommen. „Sie bieten Menschen mit und ohne Behinderung Möglichkeiten zum Austausch und zur aktiven Gestaltung des Lebens im Stadtteil.“
Unter anderem startet im März ein barrierefreies Theaterprojekt, das Menschen mit und ohne Behinderung ermöglicht, gemeinsam Theater zu spielen. Zudem setzt sich eine Gruppe des Netzwerkes für „barrierefreie Geschäfte im Nordend“ ein und sucht dazu unter anderem den Kontakt zum Einzelhandel. „Mit weiteren Veranstaltungen wie etwa Lesungen“, so Schleifer, „möchten wir die Drehscheibe als einen Ort der Kommunikation und Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung in den Stadtteil hinein öffnen.“ Ziel sei, Barrieren abzubauen und neue soziale Netze zu knüpfen, um auch der Isolation von Menschen mit Behinderung entgegen zu treten. „Gemeinsam wollen wir aktiv das Stadtteilleben gestalten und daran teilhaben“, bekräftigte die Koordinatorin. Nicht zuletzt zeigen sich die inhaltlichen Veränderungen auch in der räumlichen Neugestaltung der Drehscheibe: Helle, freundliche Farben, die Möglichkeit für Kunstausstellungen sowie eine neue behindertengerechte Teeküche laden ab sofort zu Gesprächen und Aktivitäten ein.
Foto: (von links nach rechts) Elvira Neupert-Eyrich, Stefanie Schleifer, Christiane Weispfenning, Pfarrer Dr. Michael Frase
WESER5
Ein starkes Zeichen gegen Kälte:
Über 5.500 Euro für Obdachlose in Frankfurt
Verein Aktiv7 übergab Scheck an WESER5 Straßensozialarbeit der Diakonie Frankfurt/ Hoher Erlös aus erfolgreicher Benefizparty mit bekannten Szene-Größen
Einen Scheck in Höhe von 5.570 Euro überreichten Rebecca Kämpfe, Joy Beacon und Nico Häger vom Verein Aktiv7 am Donnerstag an die Leiterin des WESER5 Diakoniezentrums, Renate Lutz. Es ist der Erlös aus einer Benefizparty, die der Verein am 12. Dezember 2009 im Englischen Theater am Willy-Brandt-Platz organisiert hatte. Dabei waren unter anderem Künstler wie die Band INUKI, United DJ Klitbeats sowie Szene-Größe DJ Julian Smith, die allesamt auf ihre Gage verzichteten. Auch die Deutsche Bank unterstützte die Party mit 2.000 Euro. Aktiv7, eine Gruppe junger Frankfurterinnen und Frankfurter, veranstaltet regelmäßig Szene-Partys und spendet den Erlös für gute Zwecke. Mit seiner Jubiläums-Party erzielte der Verein nun einen neuen Spendenrekord.
Die WESER5 Straßensozialarbeit wendet sich an wohnungslose Frauen und Männer, die resigniert haben und von sich aus keine Hilfe in Anspruch nehmen. Sie leben in Abbruchhäusern, auf öffentlichen Plätzen oder im Stadtwald. An diesen Orten sucht die Straßensozialarbeit die Wohnungslosen auf, spricht sie behutsam an und baut langsam Vertrauen auf. Ziel ist, sie an weitere Unterstützungsangebote heranzuführen und erste Schritte zur Veränderung ihrer Lebenssituation einzuleiten. Die WESER5 Straßensozialarbeit ist Teil des WESER5 Diakoniezentrums, das im Frankfurter Bahnhofsviertel fünf qualifizierte Angebote für Wohnsitzlose bereithält. Neben der Straßensozialarbeit sind dies ein Tagestreff, eine Soziale Beratungsstelle, eine Notübernachtung sowie ein Übergangswohnhaus. Getragen wird das WESER5 Diakoniezentrum vom Diakonischen Werk für Frankfurt am Main.
Aktiv7 wurde als gemeinnütziger Verein von sieben Studenten aus Frankfurt gegründet und veranstaltet seit 2005 regelmäßig „coole Partys“, deren Erlöse einem guten Zweck zukommen.
Unter anderem unterstützte Aktiv7 bereits Plan International und den Verein Frauen helfen Frauen e.V. Im Jahre 2008 förderte Aktiv7 auch die Anschaffung einer Waschmaschine und eines Trockners für den WESER5 Tagestreff.
Foto:
von links nach rechts: Rebecca Kämpfe, Joy Beacon, Nico Häger, Renate Lutz
Familien-Markt
„DIE WELLE XMAS-CHARITY“ - Hilfsaktion unterstützt Familien-Markt
Vielfältige Sachspenden übergeben/ Mieter und Anwohner sammelten Spielzeug und Kleidung
Das erste große Charity-Projekt des zukunftsweisenden Gebäudeensembles DIE WELLE im Frankfurter Opernviertel war ein voller Erfolg. Asset-Managerin Barbara Linnemann konnte dem von Diakonie und Caritas getragenen Familien-Markt jetzt das überwältigende Ergebnis der Aktion präsentieren: Tennisschläger, Puppen, schicke Winterjacken – ein ganzer Kleintransporter voll Sachspenden kam für den guten Zweck zusammen. Unter dem Motto „DIE WELLE XMAS-CHARITY – Gemeinsam helfen wir Menschen in Not“ waren in den letzten Wochen Mieter und Anwohner der
WELLE und alle Bürger Frankfurts dazu aufgerufen, gut erhaltenes Spielzeug
und Kleidung zu spenden. Petra Spöck vom Familien-Markt nahm die Schätze jetzt von Barbara Linnemann entgegen: „Wir sind überglücklich über die tolle Resonanz. Mit den Waren können wir unzähligen Familien und Kindern auch nach Weihnachten noch eine große Freude machen. Leider gibt es auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft Menschen, die Hilfe von uns allen benötigen. Deshalb möchten wir uns ganz herzlich bei allen Spendern bedanken.“
Neben lieb gewonnenen Kuscheltieren, Baby- und warmer Winterkleidung in allen Größen wurden beispielsweise auch gut erhaltene Outdoor-Sportgeräte gespendet. Eines der Highlights dürfte mit Sicherheit der große gelbe Bagger sein, der neben vielen anderen Spielwaren in der WELLE vorbeigebracht wurde. „Uns war es wichtig, einen Beitrag für bedürftige Menschen in unserem Umfeld zu leisten. Gerade Sachspenden bieten die Möglichkeit unmittelbarer Hilfe. Wenn Kinder bereitwillig auf Spielzeug verzichten, um es anderen zu geben, hat das auch einen pädagogischen Aspekt. Wir sind sicher, dass dank der großartigen Unterstützung unzähliger Spender viele Frankfurter Familien hoffnungsvoll ins neue Jahr starten können“, betont Barbara Linnemann.
Der ökumenische Familien-Markt ist ein Secondhand-Kaufhaus im Stadtteil Bornheim. Einkommensschwache Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, die über einen Frankfurt-Pass oder einen von Kirchengemeinden und Beratungsstellen ausgestellten Berechtigungsschein verfügen, können sich hier günstig einkleiden und mit Möbeln versorgen. Berechtigt zum Einkauf sind außerdem Studierende mit einem gültigen Studentenausweis. Wohnsitzlose Menschen erhalten im Familien-Markt kostenlos Kleidung. Neben Bekleidung für Damen, Herren und Kinder führt der Familienmarkt Geschirr, Heimtextilien und Möbel. Die Logistikabteilung führt Umzüge und Entrümpelungen durch. Zudem qualifiziert und beschäftigt die Einrichtung langzeitarbeitslose Menschen in den Bereichen Verkauf, Verwaltung, Logistik und Lagerwesen, um auf diese Weise ihre Chancen auf Vermittlung in den Ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen.










