Mehr als nur ein Dach über dem Kopf
Das Haus der Diakonie ist ein Übergangswohnhaus für alleinstehende wohnungslose Männer, die sich in besonderen sozialen Schwierigkeiten befinden. Dazu gehören unter anderem Wohnungs-, Beziehungs-, Arbeitslosigkeit, Verschuldung, Suchterkrankung und/oder Perspektivlosigkeit. Die Bewohner leben in 39 Einzelzimmern; in jeder Etage teilen sich maximal sieben Männer die sanitären Anlagen, die Küche und einen Aufenthaltsraum mit Fernsehgerät. Nutzen können sie zudem einen Billardtisch, ein Tischfußballspiel, eine Kaffeestube mit Bücherei, eine Waschküche sowie einen PC.
Schritte in ein selbständiges Leben
Um besondere soziale Schwierigkeiten aufzuarbeiten, steht den Hilfesuchenden ein Team von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Seite. Als individuelle Bezugspersonen unterstützen Sozialarbeiter jeden Bewohner in seinem Entwicklungsprozess und begleiten ihn bei Schritten in ein selbstständiges Leben. Ein Bewohner verlässt das Haus möglichst erst wieder, nachdem er eine eigene Wohnung anmieten konnte, eine feste Beschäftigung erhalten und/oder eine Anbindung an ein Existenz sicherndes Hilfenetz gefunden hat (z.B. Fachkrankenhaus, Reha- oder Therapieeinrichtung, Betreutes Wohnen).
Der Empfang befindet sich im Haus der Diakonie
