Arbeitsbereich Integrationshilfen

Auf dem Weg zur Inklusion. Menschen mit Behinderung nehmen am gesellschaftlichen Leben teil. Sie bringen vielfältige Kompetenzen und Fähigkeiten mit und bereichern das Zusammenleben. „Selbstständig leben – Wertschätzung erfahren“: Unter diesem Leitsatz bietet der Arbeitsbereich Integrationshilfen ein Forum und individuelle Förderung.

Selbstbestimmung und eine starke Gemeinschaft sind Voraussetzungen für gelungene Integration. Als kompetente Beratungsstelle setzt sich die Kontaktstelle für Körperbehinderte und Langzeitkranke für soziale Einbindung und neue Chancen ein – mit Gemeinschaftsaktivitäten, dem Begegnungszentrum Drehscheibe sowie einem barrierefreien Wohnhaus in der Fürstenbergerstraße. MARTINUS wiederum bietet Flüchtlingen und Migranten mit psychischer Erkrankung Betreutes Wohnen und eine Tagesstruktur. Gegen Vereinsamung und Isolation wendet sich die Evangelische Blindenarbeit. Da ein plötzlicher Verlust von Sehkraft Menschen in jedem Alter treffen kann, ist sie gerade für spät Erblindete eine wichtige Stütze. Begleitung und Seelsorge, Hausbesuche, regelmäßige Treffen, Ausflüge und Freizeiten gehören zu den Angeboten.

Die Frühförderung SICHTWEISEN fördert und unterstützt Kinder mit Blindheit und Sehbehinderung von Geburt an bis zum Schuleintritt. Bei einer Vielzahl der begleiteten Kinder liegen weitere Behinderungen vor. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklungsförderung der Kinder, die Beratung der Eltern, Angehörigen und weiteren nahen Bezugspersonen. Auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit, unter anderem mit Ärzten, Therapeuten, Erzieherinnen und Erziehern in Kindertageseinrichtungen, gehört mit zu den Schwerpunkten. Frühförderung ist ein gemeinsamer Lernprozess aller Beteiligten. Selbstbestimmung und aktive Teilhabe der Kinder und Familien am gesellschaftlichen Leben ist das Ziel.

Die Frühförderung MOBIL setzt bei den Stärken der Kinder an, ermöglicht Gemeinschaft und wirkt frühzeitig Ausgrenzungen entgegen. In beiden Einrichtungen fördert ein Team von pädagogischen Fachkräften mit unterschiedlichen Zusatzqualifikationen die Kinder in ihrer Entwicklung und unterstützt Familien bei ihrem Anliegen, bestmögliche Entwicklungsbedingungen für ihr Kind zu schaffen. Zudem bieten beide Frühförderstellen Kooperationen mit Kindertagesstätten an und beraten Erzieherinnen und Erzieher.