Wir über uns

Frankfurt am Main ist vielfältig, international und multikulturell – mit allen Chancen und Herausforderungen. In der Mainmetropole treten extreme Gegensätze offen zutage. Hier die Banken, die Welt der Wirtschaft – dort, direkt nebenan, Menschen in sozialen Notlagen: Wohnsitzlose. „Globalisierung“ lautet das Stichwort, das einerseits fasziniert, andererseits für viele mit Ängsten verbunden ist - um die Zukunft, den Arbeitsplatz, die soziale Sicherheit. Der Sozialstaat befindet sich im Wandel und Diakonie ist mehr gefragt denn je – als Träger vielfältiger Hilfe- und Beratungsangebote, die stets den Menschen im Blick haben.

Soziales Klima mitprägen

Diakonie steht für Fachlichkeit, Professionalität und sozialpolitisches Engagement. Unsere Tradition macht uns dafür stark. Diakonie leitet sich ab vom griechischen Wort für „Dienst“ und hat ihre Wurzeln im Glauben Israels und der frühen Christenheit. Über Jahrhunderte haben sich Formen diakonischen Handelns weiterentwickelt und sind heute so aktuell wie früher. Es geht um Menschenwürde und Gerechtigkeit. So prägen wir das soziale Klima in Frankfurt mit und bauen an einer Gesellschaft, die Gemeinschaft ermöglicht und Chancen bietet – von Arbeitsplätzen über Bildung bis hin zu materieller Absicherung.

Ein Netzwerk für Frankfurt am Main

Diakonie ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirche. Mit Kirchengemeinden, Diensten und Einrichtungen arbeiten wir intensiv zusammen. Doch Diakonie braucht auch Partner. Nur gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und anderen Trägern können wir ein starkes Netzwerk zum Wohl der Frankfurter Bürgerinnen und Bürger schaffen. Stadt- und Stadtteilkultur sowie bürgerschaftliches Engagement sind entscheidende Begriffe, die es mit Leben zu füllen gilt.

Praktizierte Nächstenliebe

Als Diakonie prägen wir die Stadtgesellschaft mit. Wir sind Teil des Sozialsystems und ein kritischer Partner, wenn es darum geht, Toleranz und Solidarität mit den Schwachen einzufordern und Ursachen von Notlagen zu beheben. Grundlage unserer Arbeit ist der Glaube an Jesus Christus. Er drückt sich aus durch praktizierte Nächstenliebe. Untrennbar dazu gehört die Achtung eines jeden Menschen, ganz gleich, in welcher Lebenssituation er sich befindet. So wie Gott jeden Menschen annimmt, unabhängig davon, was er ist und was er kann – auch im Scheitern und in der Schuld.

Ihr

Pfarrer Dr. Michael Frase,

Leiter Diakonisches Werk für Frankfurt am Main des Evangelischen Regionalverbandes