Freiwilliges Engagement

Psychosoziale Betreuung für psychisch und dementiell erkrankte Menschen

Vergisst die Mutter immer häufiger, den Herd abzustellen oder den Wasserhahn zuzudrehen, gibt die „Psychosoziale Betreuung für psychisch und dementiell erkrankte Menschen“ der Evangelischen Diakoniestation Antworten auf drängende Fragen. Ein erfahrenes Team aus einer Diplom-Pädagogin, Krankenschwestern und einer Diplom-Psychologin erklärt Angehörigen und Betroffenen Erscheinungsbilder der Demenz und gibt ihnen Tipps, wie sie im Alltag damit umgehen können. Ein Plan mit Informationen über hauswirtschaftliche Hilfen und Pflegehilfsmittel gehört auch dazu. Freiwillige sind dabei ein fester Knotenpunkt im Hilfenetz: sie unterstützen dementiell und psychisch Erkrankte, um ihnen -solange es geht- das Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen, denn Zuwendung und ein vertrautes Umfeld sind für sie besonders wichtig.

Das können Sie mit Ihrem Engagement bewirken

Mit Ihren Besuchen bringen Sie frischen Wind in das häusliche Umfeld von Demenzpatienten. Sie führen Gespräche, spielen Mensch ärgere Dich nicht, singen zusammen Lieder, lesen ein Gedicht oder einen Artikel aus der Zeitung vor und brechen zu Spaziergängen auf. Sie schenken Zeit und Aufmerksamkeit und verhindern, dass dementiell Erkrankte einsam werden. Sie stärken ihre Lebensfreude und ihre Kräfte, indem Sie die Gefühle der Betroffenen ernst nehmen und bauen eine vertrauensvolle Beziehung auf. Die pflegenden Angehörigen können in dieser Zeit selbst Kraft tanken, weil Sie sie entlasten.

Anforderungen

Gesucht sind Frauen und Männer, die bereit sind, sich auf die Lebenswirklichkeit von psychisch und dementiell Erkrankten einzulassen. Lebenserfahrung und Einfühlungsvermögen sind ebenso wichtig wie Kommunikationsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Zeitaufwand

- 2-4 h wöchentlich, nach Absprache in Einzelfällen auch mehr, Zuhause bei dementiell oder psychisch Erkrankten
- alle 6-8 Wochen Anleitungstreffen je 2 h

Das bietet die Diakonie

Intensive Vorbereitung auf den ersten Kontakt, Begleitung und Austausch bei den regelmäßigen Anleitungstreffen, bei Bedarf Einzelgespräche. Versicherungsschutz und auf Wunsch Aufwandsentschädigung.