„Gemeinschaft wagen“ – Initiative gegen Einsamkeit

Wenn die Tage einander so sehr gleichen, dass sie nicht mehr unterscheidbar sind, fällt es schwer, sich zu orientieren. Das Berufsleben ist vorbei, Freunde sind gestorben, der Ehepartner lebt nicht mehr, es wird aus gesundheitlichen Gründen immer schwieriger, die Wohnung zu verlassen. Ausgerechnet dann, wenn Abwechslung Not tut, um Lebensmut zu erhalten, brechen soziale Kontakte weg. Das Projekt „Gemeinschaft wagen“ ergreift die Initiative gegen Einsamkeit und begleitet Ältere auf dem Weg zurück in die Gemeinschaft. Freiwillige spielen eine wichtige Rolle dabei.

Das können Sie mit Ihrem Engagement bewirken

Sie besuchen ältere Menschen, denen soziale Kontakte fehlen, Zuhause. Die einen mögen Museumsbesuche, die anderen freuen sich, gemeinsam einen Film im Kino anzuschauen oder über eine Partie Karten. Allen tut es gut, wenn Sie aufmerksam zuhören oder zu einem Spaziergang einladen. Auch ein gemeinsamer Einkauf weckt Lebensgeister und es ist eine Entlastung, Anträge an Behörden gemeinsam auszufüllen. Mit jedem Besuch kann Vertrauen wachsen und Zuversicht, die Isolation, die das Altern oft begleitet, ein Stück aufzubrechen. Jemandem, der mutlos zu werden droht, können Sie auf diese Weise neue Lebensperspektiven geben.

Anforderungen

Gesucht sind Frauen und Männer, die gut zuhören können und über ein hohes Maß an Empathie und Geduld verfügen. Lebenserfahrung und Einfühlungsvermögen sind ebenso wichtig wie Kommunikationsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Zeitaufwand

- 2-4 h wöchentlich
- alle 6-8 Wochen Anleitungstreffen je 2 h

Das bietet die Diakonie

Intensive Vorbereitung auf den ersten Kontakt, Begleitung und Austausch bei den regelmäßigen Anleitungstreffen, bei Bedarf Einzelgespräche. Versicherungsschutz und auf Wunsch Aufwandsentschädigung.