Freiwillig in der Notfallseelsorge - Einsatznachsorge. Erste Hilfe für die Seele.

Menschen, die ein schweres Unglück erleben, brauchen Beistand. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Notfallseelsorge in Frankfurt betreuen unverletzt Beteiligte und Angehörige beispielsweise nach schweren Unfällen, plötzlichen Todesfällen oder Gewalttaten. Auch beim Überbringen von Todesnachrichten gemeinsam mit der Polizei, nach Suizid oder dem Tod eines Kindes leistet die Notfallseelsorge „Erste Hilfe für die Seele“.

So können Sie Sich engagieren

Menschen, die nach einem belasteten Ereignis den Boden unter den Füßen verloren haben, geben Sie wieder Halt. Sie werden von der Leitstelle der Feuerwehr alarmiert und begeben sich unverzüglich zum Einsatzort. Durch Ihre Anteilnahme und Ihr Verständnis helfen Sie die ersten Stunden nach diesem sehr belastenden Einschnitt zu bewältigen und wieder handlungsfähig zu werden.

Das sollten Sie mitbringen

Sie sollten für den Rufbereitschaftsdienst in der Notfallseelsorge Erfahrungen im Umgang mit Menschen in Krisensituationen haben. Ideal ist es, wenn Sie in Seelsorge, Gesprächsführung oder psychologischer Beratung ausgebildet sind, und über Praxiserfahrung verfügen. Der Rufbereitschaftsdienst bei der Notfallseelsorge ist immer mit zwei Personen besetzt.

Zeitaufwand

- 5-tägige Ausbildung
- 2 Dienste monatlich je 24 h Rufbereitschaft
- 1 x monatlich Gruppen-Supervision
- Alle 2 Monate Teamsitzung

Das bietet die Diakonie

Wir unterstützen Ihr Wissen und Ihre Erfahrung mit einer 5-tägigen Ausbildung. In der Anfangsphase der Mitarbeit hospitieren Sie bei Einsätzen mit erfahrenen Notfallseelsorger/innen. Wir statten Sie aus, leisten Begleitung und Austausch durch Supervision und bieten außerdem weitere Fortbildungsmodule an. Ihnen entstehen keine Kosten. Sie erhalten Versicherungsschutz und Aufwandsentschädigung.

Bewerbungsbogen Notfallseelsorge

Wer im SbE/ Nachsorgeteam mitarbeiten möchte, kann sich unter notfallseelsorge@diakonischeswerk-frankfurt.de bewerben.