Sozialdienst am Flughafen

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Sozialdienst am Flughafen

Pass oder Visum verloren, Handtasche mit Ticket und Geld gestohlen, das Mobiltelefon aus der Hosentasche entwendet - Situationen, die schon viele auf einer Reise erlebt haben. Erleichterung, wenn Hilfe angeboten wird. Am Frankfurter Flughafen, der mit über 70 Millionen Passagieren im Jahr zu den größten Flughäfen der Welt gehört, leistet der Kirchliche Sozialdienst für Passagiere diese Unterstützung und noch viel mehr. 

Schnelle Unterstützung in Notlagen

Die Mitarbeitenden und freiwillig Engagierten des Kirchlichen Sozialdienstes sind für die Menschen da, die in eine Notlage geraten sind, Probleme mit dem Ticket oder Visum haben oder bestohlen wurden. Sie leisten schnell und ohne viel Bürokratie Unterstützung. Sie beraten professionell, mit viel Wissen und Empathie. Sie vermitteln Telefonate zu Angehörigen, damit diese Geld oder ein Ticket anweisen können und nehmen Kontakt zu Ämtern, Behörden oder Fluggesellschaften auf. Falls die Weiterreise nicht am gleichen Tag möglich ist, werden gestrandeten Passagieren auch Unterkünfte vermittelt. 

Erste Anlaufstelle für Rückkehrer

Auch für deutsche Staatsbürger, die im Ausland leben und auf Grund einer Notsituation nach Deutschland zurückkehren, ist der Kirchliche Sozialdienst die erste Anlaufstelle. Von der Deutschen Botschaft im jeweiligen Land informiert, bereiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Ankunft in Kooperation mit dem Sozialamt, dem Jugendamt, dem Betreuungsdienst, der Klinik und anderen Einrichtungen vor. Oft sind die Menschen bei ihrer Rückkehr besonderen Belastungen ausgesetzt, sind krank, mittellos oder haben Angehörige verloren. Sie stehen vor einem Neuanfang in Deutschland, manchmal verzweifelt und orientierungslos. Im Gespräch mit dem Kirchlichen Sozialdienst werden nächste Schritte besprochen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten angestoßen.  

Hilfe ganz praktisch

Viele, die Hilfe beim Kirchlichen Sozialdienst in Anspruch nehmen, sind erschöpft. Für sie gibt es etwas zu essen und zu trinken, für Familien halten die Mitarbeitenden Babynahrung bereit. Damit Hilfesuchende mit Freunden und Angehörigen Kontakt aufnehmen können, stellt der Kirchliche Sozialdienst Telefonkarten zur Verfügung. Auch Duschmarken werden ausgegeben, ein wichtiges Angebot nach einer langen Reise.

So helfen Sie mit Ihrer Spende 

Ihre Spende kommt 1:1 Passagieren in Notlagen zugute - Getränke, Kekse, Telefonkarten und Babynahrung können davon gekauft und mittellose Menschen bei ihrem Neuanfang in Deutschland unterstützt werden. 

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