Flüchtlingsunterkunft Bonames

Seit Juni 2016 betreibt das Diakonische Werk für Frankfurt am Main im Auftrag der Stadt die Großunterkunft für Flüchtlinge am Alten Flugplatz im nördlichen Frankfurter Stadtteil Bonames. Zurzeit (Stand August 2018) leben dort rund 330 Personen, darunter 180 Kinder und Jugendliche. Die Familien stammen überwiegend aus Afghanistan und Syrien. 

Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Sicherheit

Darüber hinaus leben in kleinen Wohneinheiten Familien aus Iran, Irak, Pakistan, Eritrea, Äthiopien und Nigeria. Nach der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen hoffen Sie auf ein Leben in Frieden und Sicherheit. Den Eltern liegen insbesondere die Zukunftsperspektiven ihrer Kinder am Herzen.

Integration ermöglichen

Zu Beginn standen  vor allem die Unterbringung und Erstversorgung der geflohenen Menschen im Vordergrund, nun rücken zunehmend Fragen der Integration ins Zentrum. Die meisten der Geflüchteten leben seit mehr als zwei Jahren in Deutschland, die Kinder und Jugendlichen besuchen Kitas und Schulen. 

Arbeit und Wohnung finden

Die Erwachsenen nehmen an Sprachkursen teil  und beginnen nach und nach, im neuen Umfeld und auf den Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Der Wunsch nach einem normalen Leben ist groß  –  eine Arbeit und eine Wohnung sind dabei die wichtigsten Ziele.

Menschen unterstützen und begleiten 

In der Flüchtlingsunterkunft werden die Bewohnerinnen und Bewohner umfassend begleitet und unterstützt. Ziel ist es, einen sicheren und gewaltfreien Raum zu schaffen, in dem sie zur Ruhe kommen und traumatische Erfahrungen verarbeiten. 

Angebote 

  • Hilfe bei Aufgaben des täglichen Lebens, wenn durch ein eingeschränktes Sprachpotenzial und fehlende Kenntnisse der Umgebung Unterstützung benötigt wird. 
  • Angebote für verschiedene Zielgruppen: Kinder, Jugendliche, Frauen, Männer, ältere Menschen.
  • Kennenlernen von Freizeit-, Bildungs- und Kulturangeboten, um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern.
  • Sensibilisierung für den Umwelt- und Naturschutz.
  • Partizipation von Bewohnerinnen und Bewohnern und Schaffung eines Gemeinschaftsgefühls.
  • Initiierung von Kontakten in den Stadtteil und Förderung einer guten Nachbarschaft.
  • Hilfe bei Suche nach einer Arbeit und Wohnung.


Ehrenamtliches Engagement

Seit Eröffnung der Großunterkunft sind zahlreiche Ehrenamtliche in vielfältigen Tätigkeitsfeldern aktiv. Ob Deutschunterricht oder Hausaufgabenbetreuung, die Betreuung einer Fahrradwerkstatt, verschiedene Freizeit- und Ferienangebote bis hin zu individuellen Patenschaften. Ehrenamtliche sind wichtige Botschafter und tragen wesentlich zur Integration in den Stadtteil und zu einer besseren gesellschaftlichen Teilhabe der Geflüchteten bei. 

Wie Sie sich engagieren können, erfahren Sie hier.


Kooperationen

Mit zahlreichen Vereinen, Bildungs- und Beratungsinstitutionen wurden Kooperationen aufgebaut, die das umfassende Angebot ermöglichen.