WESER5 Diakoniezentrum Straßensozialarbeit

Die Mitarbeitenden der Straßensozialarbeit gehen dorthin, wo wohnungslose und obdachlose Menschen sich aufhalten und leben. Sie suchen Kontakt zu den Menschen, die oft aus Angst oder Unwissenheit bisher kein Hilfsangebot in Anspruch genommen haben. Ansprache und Überlebensschutz stehen im Vordergrund. Der warme Schlafsack, der vor dem Erfrieren schützt oder ein medizinisches Angebot, damit eine akute Erkrankung behandelt werden kann.

Vertrauen braucht Zeit

Die Kontaktaufnahme braucht Zeit und Geduld, Vertrauen baut sich erst langsam auf. Die Gespräche ermöglichen, über Veränderungen nachzudenken und weitere Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Ziel ist es, die eigene Lebenssituation Schritt für Schritt zu verbessern.

Menschen auf der Straße brauchen Schutz 

Der Gesundheitszustand von Männern und Frauen, die länger auf der Straße leben ist meist schlecht. Die Aufsuchende Sozialarbeit ermöglicht medizinische Versorgung für Menschen, die von sich aus keinen Arzt aufsuchen würden.

Unterstützung bei Behörden

Die Mitarbeitenden der Aufsuchenden Sozialarbeiten begleiten obdachlose Menschen bei Behördengängen, zu Jobcentern und Banken. Sie ermöglichen einen Kontakt auf Augenhöhe, der Menschen auf der Straße sonst oft verwehrt wird. 2017 gelang es der Straßensozialarbeit sechs Menschen direkt von der Straße in eine Wohnung zu vermitteln.