Mobile Kinderkrankenpflege

Wenn ein Kind erkrankt, leidet seine Familie mit. Und wenn ein Baby mit einer chronischen Krankheit zur Welt kommt, mischen sich bei den Eltern Stress und Überforderung mit Sorgen um die Zukunft. In einer solchen Situation ist es von unschätzbarem Wert, wenn erfahrene Kinderkrankenschwestern ins Haus kommen, das Kind pflegen, Tipps geben und die Eltern umfassend beraten. Bereits 1979 gründete das Diakonische Werk die Mobile Kinderkrankenpflege (MKK), um Krankenhausaufenthalte von Kindern möglichst zu verkürzen und Eltern wirkungsvoll zu entlasten.

Gesundheitszustand verbessern – Krankenhausaufenthalte vermeiden

Sie ist ein ambulanter Pflegedienst, der sich auf die intensiv-pflegerische Versorgung akut oder chronisch kranker bzw. schwerstkranker Kinder spezialisiert hat. Ziele der Arbeit sind, den Gesundheitszustand der betreuten Kinder schnell und dauerhaft zu stabilisieren oder zu verbessern und Klinikaufenthalte zu vermeiden oder auf eine minimale Dauer zu beschränken. Die betroffenen Eltern werden unterstützt, (behandlungs-) pflegerisch angeleitet und so psychisch gestärkt. Die Mobile Kinderkrankenpflege begleitet zudem sterbende Kinder und betreut ihre Angehörigen.

Intensive Kooperationen

Die Einrichtung arbeitet eng mit Ärzten, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens zusammen. Die Mobile Kinderkrankenpflege kommt auch an Feiertagen und an Wochenenden in die Familien. Sie rechnet direkt mit den Krankenkassen ab. Um einen Patienten aufzunehmen, benötigt die Mobile Kinderkrankenpflege eine Verordnung über Häusliche Krankenpflege des Kinderarztes. Das Team ist für alle Frankfurter Familien da, ganz gleich welcher Herkunft oder Religion.

Seit 1985 unterstützt die Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung zu Frankfurt am Main, eine der ältesten Stiftungen Frankfurts, die Mobile Kinderkrankenpflege. Die Stadt Frankfurt am Main fördert die Einrichtung seit ihrer Gründung im Jahr 1979.