Ökumenische Bahnhofsmission

Die Bahnhofsmission Frankfurt hat ab dem 15.02.2017 eine BFD Stelle zu vergeben.


Täglich kommen am Frankfurter Hauptbahnhof 350.000 Menschen an, fahren wieder ab, sorgen für ein einmaliges Flair in der großen Halle. Viele eilen, andere verweilen, manche laufen ziellos umher. Die Bahnhofsmission ist für sie alle da. Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.

„Nächste Hilfe: Bahnhofsmission“

Am Gleis 1a liegen die Räume der Ökumenischen Bahnhofsmission, die Caritasverband und Diakonie Frankfurt gemeinsam betreiben. Wer hier klingelt, entflieht einen Moment lang dem hektischen Treiben im Bahnhof. Menschen, die nicht weiter wissen, können auf schnelle, vertrauliche und kostenlose Unterstützung in der Bahnhofsmission vertrauen. Manchen genügt eine kurze Information, anderen ebnen die Fachleute der Bahnhofsmission einen Weg in die Frankfurter Hilfesysteme. Sie bieten einen Schutzraum und materielle Hilfe auf Zeit.

Ein Koffer voller Spiele

Auch wer wegfährt oder ankommt, älter, desorientiert oder in seiner Mobilität eingeschränkt ist, findet Hilfe bei den Mitarbeitern der Bahnhofsmission. Sie sind auch für allein reisende Kinder, schwangere Frauen und Mütter mit Kindern da. In der Bahnhofsmission lädt eine „Kinderlounge“ zum Spielen und Toben ein, dort warten Kinder auch auf die Abfahrt ihres Zuges. Sie müssen ihre Reise nicht alleine antreten: Freiwillige der Bahnhofsmission begleiten sie, einen Koffer voller Spiele im Gepäck. Im Projekt „Kids on Tour“ kooperiert die Ökumenische Bahnhofsmission mit der Deutschen Bahn AG.

Atempause für die Seele

Jenseits von eiligen Schritten und Stimmengewirr wirkt die Bahnhofsmission auch als Kirche im Hauptbahnhof. Ab und zu gibt es Andachten und seelsorgerliche Gespräche, im Raum der Stille kann die Seele bei Meditation und Musik Atem schöpfen.


„Augenblick mal“

Einladung zum Fernsehgottesdienst zugunsten der Bahnhofsmission Frankfurt

„Augenblick mal! – sieben Wochen ohne Sofort“. So heißt das Motto der Fastenaktion der evangelischen Kirche, die mit einem ZDF-Gottesdienst eröffnet wird. Er wird am Sonntag, 5. März 2017 ab 9 Uhr aus der Evangelischen Gethsemanekirche, Eckenheimer Landstraße 90, übertragen. Atemlosigkeit und Beschleunigung sind Kennzeichen des modernen Lebens. Alles geschieht sofort, nichts hat mehr Zeit. Die Fastenaktion will Anregungen geben, wie die siebenwöchige Vorbereitungszeit auf Ostern eine Gelegenheit zur Entschleunigung und zu mehr Bewusstheit werden kann. Dazu kommen Menschen aus Frankfurt zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen in einer Stadt, die kaum eine Atempause kennt. Diakon Carsten Baumann, Leiter der Bahnhofsmission Frankfurt, ist einer der Menschen, er berichtet über seinem Arbeitsplatz „Hauptbahnhof“. Täglich sind hier fast eine halbe Million Menschen unterwegs. Hektik von morgens bis abends. Mitten im Gewühl des Bahnhofs gibt es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission kurze Begegnungen mit fremden Menschen. Ein Augenblick der Ruhe und Aufmerksamkeit in einem unruhigen Leben. Die Bahnhofsmission Frankfurt ist das Spendenprojekt für diesen ZDF Fernsehgottesdienst.


PDF zu "Gleiswechsel"

Info-Dienst der Konferenz für Kirchliche Bahnhofsmission in Deutschland: BM Online