Quartiersmanagement Nordweststadt

Seit 2005 ist die Nordweststadt Quartier des „Frankfurter Programms – Aktive Nachbarschaft“. Träger ist das Diakonische Werk für Frankfurt am Main. Insgesamt wohnen in der Trabantensiedlung zurzeit über 16.000 Menschen. Von dem Imageproblem, welches die Nordweststadt noch 2005 hatte, ist heute kaum etwas übrig geblieben. Trotz der enormen Zuwanderung seit den 1980 Jahren (9 Prozent Ausländer) hat der Stadtteil mit seinen heute fast 58 Prozent Menschen mit Migrationshintergrund (zuzüglich der Ausländer) eine hohe Integrationsleistung vollbracht. Unzählige Maßnahmen hat das Quartiersmanagement in den letzten acht Jahren ergriffen. Hierbei stehen vor allem die Familien im Mittelpunkt, um Chancengleichheit im Hinblick auf Bildung und Beruf herzustellen. 2010 wurde ein Kinder- und Familienzentrum mit Eltern-Kind-Café eingerichtet. Nachbarschaftskonfliktvermittler haben ihr Angebot seit 2006 aufrechterhalten und einen Stammtisch eingeführt. Die Stadt Frankfurt am Main hat beschlossen, das ehemalige Gemeindezentrum Gerhart- Hauptmann-Ring 398 zu sanieren. In den kommenden Jahren wird dort ein Kultur- und Sozialzentrum Nordweststadt entstehen, um kulturelle Betätigung und Teilhabe im Quartier zu gewährleisten.

Aktuelle Projekte

- Kulturnetz Frankfurt e.V.: Lesungen, Ausstellungen, Kurse, Räume für private Feiern
- Nachhilfe für Oberstufenschülerinnen und -schüler aus bildungsfernen Familien
- Wohnumfeldverbesserung Thomas-Mann- Straße/Praunheimer Weg/Kleines Zentrum
- Nachbarschaftskonfliktvermittlung
- Konzeption Kultur- und Sozialzentrum GHR398
- Stadtteil- und Nachbarschaftsfeste
- Boxen für Alle mit der TSG Nordwest e.V.
- Theaterprojekt „interkulturelle Werkstatt“
- Frankfurter Arbeitsmarktprogramm: Qualifizierung von Hausfrauen und Müttern