Quartiersmanagement Karl-Kirchner-Siedlung Preungesheim

“Willkommen zurück“ heißt es seit Juli 2013 in der Karl-Kirchner-Siedlung. Das Quartier, das von 2000 bis Ende 2004 als eines der Pilotgebiete im Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft gefördert wurde, hat wieder ein Quartiersmanagement. Träger ist das Diakonische Werk für Frankfurt am Main. Den größten Teil der Bebauung Preungesheims machen heute Siedlungen aus: Die Karl-Kirchner-Siedlung liegt direkt oberhalb der JVA in der Oberen Kreuzäckerstraße und hat ca. 3.000 Einwohner. Eine weitere Siedlung ist seit 1999 im sogenannten Frankfurter Bogen, einer Kurve der A 661, neu entstanden und wird voraussichtlich 2016 fertig gebaut sein. Bis Ende des Jahres 2013 sind dort rund 4.400 Menschen in 1.800 Wohneinheiten eingezogen. Mehr als jeder fünfte der insgesamt 13.500 Bewohner des Stadtteils ist ein Kind und etwa ein Drittel der Preungesheimer haben einen Migrationshintergrund. Viele unterschiedliche Kulturen treffen aufeinander und gestalten das Stadtteilleben vielfältig. Der Schwerpunkt des Quartiersmanagements liegt auf der sozialen Entwicklung der beiden Siedlungen. Einwohner und Institutionen setzen sich für eine Öffnung der Wegebeziehungen der beiden Siedlungen zueinander ein. Dadurch sollen soziale Kontakte untereinander sowie die wohngebiets- übergreifende Nutzung der institutionellen und städtebaulichen Ressourcen gefördert werden.

Aktuelle Projekte

- Bürgerinnen- und Bürger-Treff
- Stadtteilradio RadioTalkbox und Radio-Workshops
- Familienkino an unterschiedlichen Orten
- Angebote und News im Stadtteil-Kompass
- Kiezlabor: Unterstützung für spontane Ideen
- Stadtteil-Piloten: Kinder und Jugendliche als kreative Sozialraum-Akteure
- Upcycling: Nachhaltigkeit im Stadtteil
- Stadtteil-Shop im Nachbarschaftskiosk
- Netzwerk Jugendarbeit
- Aktionstag Sauberes Preungesheim
- Nachbarschafts- und Straßenfeste
- Formular-Sprechstunde und Bewerbungshilfe