Gemeinwesenarbeit Wohnwagenstandplatz Bonameser Straße

Seit 1953 engagiert sich die Evangelische Kirche in Frankfurt für Menschen auf dem sogenannten Wohnwagenstandplatz. Dieser entstand aufgrund eines Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung vom Januar 1953. Der schnell wachsende Personenkreis der Bewohnerinnen und Bewohner war überwiegend im Schrotthandel oder Schaustellergewerbe tätig. Seit über 60 Jahren besteht der Wohnwagenstandplatz Bonameser Straße im Frankfurter Norden. Heute liegt er zwischen der Autobahn A661 und der Homburger Landstraße.

Diakonie unterstützt und stärkt

Die Schwerpunkte der Gemeinwesenarbeit liegen in der Stärkung des Verantwortungsbewusstseins und der Handlungsfähigkeit der Klientinnen/Klienten im eigenen Wohnumfeld sowie der Integration in das Stadtgebiet der Stadt Frankfurt am Main. Im Mittelpunkt stehen Beratung und Unterstützung, Krisen- und Konfliktmanagement, Einzel- und Gruppengespräche, Vermittlung in weitere Unterstützungsangebote.

Aktuelle Projekte:

- Blickpunkt Schausteller
- Projekt zur Geschichte
- Ausstellung zur Lebenswirklichkeit Frankfurter Familienzirkusse am 9.9.2016 im Dominikanerkloster
- „Vergessene Orte – Parallele Lebenswelten: Kultur zwischen Tradition und Moderne am Beispiel des Wohnwagenstandplatzes Bonameser Straße“ mit Sonja Keil, Diakonisches Werk in Frankfurt am Main des Evangelischen Regionalverbandes; Kooperationsveranstaltung der KARM und VHS Frankfurt am Main
- Die Geschichte des Wohnwagenstandplatzes Wohngebiet Bonameser Straße wurde 2014 in die „Bibliothek der Alten“ des Historischen Museums aufgenommen.

Aktuelle Infos ab 2014

Die Geschichte des Wohnwagenstandplatzes Wohngebiet Bonameser Straße wurde 2014 in die „Bibliothek der Alten“ des Historischen Museums aufgenommen.