Blindenarbeit

Wer nicht mehr gut sieht, verliert einen wesentlichen Teil seines Orientierungsvermögens. Menschen mit zunehmender Sehbehinderung und spät Erblindeten bietet das Diakonische Werk psychosoziale Begleitung und praktische Unterstützung an, damit sie ihren Alltag meistern können.

Gesellige Blindentreffen

Wenn die Umwelt nur noch schemenhaft wahrgenommen wird oder sich nur noch in Ausschnitten präsentiert, kann dies auch Freundschaften auf die Probe stellen. Um Isolation vorzubeugen, lädt die Evangelische Blindenarbeit an jedem dritten Donnerstag im Monat zwischen 11 und 13 Uhr zu einem geselligen Blindentreffen ein. Beim Liedersingen in der Gemeinschaft blühen manche Gäste wieder auf. Auch die gemeinsame Auseinandersetzung mit Bibeltexten kann Kraftpotenziale wecken. An jedem ersten Donnerstag im Monat zwischen 14.30 und 16 Uhr ist dies möglich.

Helfer kommen ins Haus

Ganz praktische Unterstützung im Alltag leisten Helferinnen und Helfer, die auf Wunsch auch ins Haus kommen. Das Diakonische Werk sucht noch interessierte Ehrenamtliche, die das Helferteam verstärken, mit dem Ziel, die Lebensqualität sehbehinderter und erblindeter Frankfurterinnen und Frankfurter zu verbessern.