Projekt „Gemeinschaft wagen“ – Initiative gegen Einsamkeit

Für viele Menschen kommt mit dem Alter auch die Einsamkeit. Bei den einen beginnt sie mit dem Ausscheiden aus dem Berufsleben, bei den anderen, wenn der Partner oder die Partnerin stirbt und niemand anders die emotionale Leere füllen kann. Treten dann noch gravierende gesundheitliche Probleme hinzu, die die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren, brechen die wenigen noch vorhandenen sozialen Kontakte weg. Das Modellprojekt der Diakoniestationen Frankfurt am Main gGmbH hat zum Ziel, vereinsamten alten Menschen einen Weg zurück in die Gemeinschaft aufzuzeigen und sie dabei zu begleiten – unter Einbeziehung der Nachbarschaft und anderer sozialer Netzwerke. „Gemeinschaft wagen“ ist aufsuchende Sozialarbeit und schließt eine Lücke zwischen den bestehenden Angeboten, die in der Regel Eigeninitiative erfordern, zu der ein einsamer Mensch aber zumeist nicht mehr fähig ist.

Freiwilliges Engagement und nachbarschaftliche Kontakte sind gefragt

Dabei setzt „Gemeinschaft wagen“ auf ehrenamtliches Engagement. „Freiwillige“ treten in Kontakt zu einsamen Menschen, bauen Vertrauen auf und arbeiten mit einem hohen Maß an Empathie und Geduld auf das Projektziel hin. Dafür werden sie geschult und gecoacht. sie sind eingebunden in ein Team und profitieren von intensivem Erfahrungsaustausch. Auch wer jemanden kennt, der offenkundig einsam ist und Unterstützung braucht, kann sich an „Gemeinschaft wagen“ wenden. Gemeinsam können Wege gefunden werden, Isolation zu überwinden, d. h., diesen Menschen mit einer neuen Lebensperspektive aus dem sozialen Abseits herauszuführen.

Gefördert wird das Modellprojekt durch:


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