Psychosoziale Betreuung Demenzkranker

Was bewirken dementielle oder psychische Erkrankungen? Wie verändern sie Persönlichkeiten? Betroffene und ihre Angehörigen finden Antworten und Unterstützung bei der Psychosozialen Betreuung für psychisch und demenziell erkrankte Menschen der Evangelischen Diakoniestation.

Verstehen lernen

Eine Diplom-Psychologin, eine Diplom-Pädagogin und erfahrene Krankenschwestern arbeiten im Team und kooperieren mit der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt. Patienten und Angehörigen erklären sie die Erscheinungsbilder der dementiellen oder psychischen Krankheiten und geben ihnen Tipps, wie sie damit umgehen können. Sie nehmen die Gefühle der Betroffenen ernst und sprechen bei ihren wöchentlichen Hausbesuchen aus, was die Patienten selbst teilweise nur undeutlich erleben. Angehörige informieren sie über hauswirtschaftliche Hilfen oder Pflegehilfsmittel und erstellen mit ihnen einen Hilfeplan. Bei Bedarf betreuen sie Patienten auch zuhause und spielen oder musizieren mit ihnen, lesen vor oder brechen zu einem Spaziergang auf.

Austausch mit anderen

Für ihre Fragen und Sorgen finden die pflegenden Angehörigen ein offenes Ohr: Regelmäßig können sie mit den Fachleuten der psychosozialen Betreuung telefonieren und sich in Gesprächskreisen mit anderen austauschen. Ziel ist es, die Patienten so zu stärken, dass sie mit psychischen oder dementiellen Erkrankungen weiter zuhause leben können. Das Angebot ist kostenlos, es wird von der Stadt Frankfurt gefördert.