Berufliche Orientierung und Dienstleistungen

Die Einrichtung Berufliche Orientierung und Dienstleistungen ermöglicht Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen, in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Frankfurt am Main, wieder einer sinnstiftenden Beschäftigung nachzugehen. Im Rahmen einer Arbeitsgelegenheit (gem. §16d SGB II) im Bereich Alltagsbegleitung erhalten sie eine Tagesstruktur und entwickeln neue Perspektiven – beruflich wie persönlich. Männer und Frauen, die lange ohne Job waren, können beim Einkaufsservice 60plus für ältere Menschen einkaufen gehen oder sie als Alltagsbegleiter zu Ärzten oder Ämtern bringen, mit ihnen Spazierengehen, Karten spielen oder ihnen aus der Zeitung vorlesen. Zusätzlich zum Arbeitslosengeld II erhalten die Teilnehmer der 1-Euro-Jobs eine Entschädigung.

Wieder Fuß fassen

Die sinnvollen Tätigkeiten in evangelischen Kirchengemeinden oder diakonischen Einrichtungen sind zusätzliche Jobs, die Arbeit könnte sonst nicht geleistet werden. Auch Einsätze in der evangelischen Blindenarbeit oder in der Arbeit mit Obdachlosen, beispielsweise in der Kleider- und Essensausgabe, sind möglich. Die Teilnehmer können sich theoretisch und praktisch qualifizieren. Sie gewöhnen sich wieder daran, pünktlich zur Arbeit zu kommen und einen strukturierten Tag zu haben, sie entwickeln beruflich und persönlich neue Perspektiven. Sozialpädagoginnen unterstützen sie dabei, die eigenen Fähigkeiten wieder zu entdecken. Wenn es Probleme gibt, sind Ansprechpartner da. Die berufliche Orientierung und Dienstleistung dient dazu, die Teilnehmerinnen wieder fit für eine Beschäftigung zu machen, bei der sie sozialversichert sind.