Sozialdienst Wohnen und Betreuen

Eben noch lief das Leben rund. Doch ein Schicksalsschlag wie die Ehescheidung wirft so manchen aus der Bahn. Die eigene Wohnung zu verlieren, ist häufig das letzte Glied in einer Kette aus Alkoholismus, Verlust der Arbeit, Schulden. Wer aber kein Zuhause mehr hat, läuft Gefahr, sich zu entwurzeln.

Hier setzt der Sozialdienst Wohnen und Betreuen im Diakonischen Werk an. Er hilft Frankfurterinnen und Frankfurtern dabei, ein neues Zuhause aufzubauen. Ehemalige Wohnungslose, die bereits wieder eine Wohnung haben, Menschen, denen Wohnungslosigkeit droht und Frauen und Männer mit psychischen Problemen unterstützt der Sozialdienst dabei, wieder im Alltagsleben Fuß zu fassen.

Ein Neuanfang geht Schritt für Schritt

Schritt für Schritt und Hand in Hand wird der Neuanfang gewagt. Wie plane ich einen Einkauf, wo bekomme ich Möbel her, wie beantrage ich Wohngeld, wo finde ich eine Schuldnerberatungsstelle. Bei all diesen Fragen unterstützt der Sozialdienst Wohnen und Betreuen geduldig und einfühlsam. Denn wer auf der Straße oder in Gemeinschaftsunterkünften lebte, hat meist verlernt, seinen Haushalt zu führen und andere alltägliche Probleme zu bewältigen.

Der Sozialdienst hilft beim Einzug, begleitet zu Ämtern, unterstützt bei der Korrespondenz mit Behörden. Eine neue Wohnung ist nämlich nur der erste Schritt. Ohne weitere Unterstützung kann es schnell passieren, dass ehemals Wohnungslose ihr neues Zuhause wieder verlieren Auch bei der Arbeitssuche und beim Einleben in die neue Umgebung bis hin zur Arztsuche unterstützen die Fachkräfte des Sozialdienstes. Sie arbeiten mit Beratungsstellen für Schulden oder Sucht und anderen Einrichtungen zusammen.