WESER5 Diakoniezentrum

Übergangswohnhaus Haus der Diakonie

Männer ohne Wohnung finden im Haus der Diakonie eine Unterkunft. Meist tragen sie ein ganzes Paket von Schwierigkeiten mit sich herum. Ohne Wohnung ist es nahezu aussichtslos, Arbeit zu finden. Ehen sind zerbrochen, Schulden haben sich angehäuft und mit der Hoffnungslosigkeit wächst die Suchtgefahr. Um Auswege aus all diesen Schwierigkeiten zu finden, steht den Bewohnern im Haus der Diakonie ein ganzes Team von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Seite.

Wieder an den Alltag andocken

Im Übergangswohnhaus leben alleinstehende Männer in Appartements mit Duschbad und Küchenzeile. Gemeinsam mit den anderen Bewohnern nutzen sie den Aufenthaltsraum mit Fernseher und zwei PCs sowie eine Waschküche. Dadurch haben die Männer die Chance, wieder an den Alltag anzudocken, ein wichtiger Schritt in ein selbstständiges Leben. Die Bewohner sollen das Übergangshaus möglichst erst dann verlassen, wenn sie in ein Betreutes Wohnen oder eine eigene Wohnung einziehen, Arbeit oder eine geeignete Therapieeinrichtung gefunden haben.

Haus mit langer Tradition

Das Haus der Diakonie besteht bereits seit 1967. Es eröffnete als einfache Unterkunft für Arbeiter aus dem Umland. Durch die Trennung von ihren Familien stürzten schon damals manche in Krisen, erste Fürsorger kamen ins Haus. In den Folgejahren wurde es Anlaufstelle für Haftentlassene und Menschen mit sozialen Schwierigkeiten. Aus der Fürsorge entwickelte sich eine Soziale Beratungsstelle, neben dem Übergangshaus arbeiten die Notübernachtung, der Tagestreff Weißfrauen, die Straßensozialarbeit und das Diakoniezentrum WESER5 unter einer Leitung – zugunsten von Wohnungslosen in Frankfurt.