WESER5 Diakoniezentrum Übergangswohnhaus

Als Sprungbrett auf dem Weg von der Wohnungslosigkeit zur eigenen Wohnung bietet das Übergangswohnhaus für Männer eine gute Möglichkeit, ein selbstorganisiertes Leben zu erproben. Appartements mit Doppel- und Einzelzimmern, Duschbad, Küchenzeile, Fernseher und WLAN-Zugang vermitteln die Atmosphäre einer eigenen Wohnung. Eine Waschküche steht allen Bewohnern gemeinschaftlich zur Verfügung.

Unterstützung durch Sozialarbeiter*innen

Soziarbeiter*innen unterstützen die Bewohner im Alltag und beraten bei Fragen und Problemen. Sie unterstützen bei der Arbeitssuche, beim Abbau von Schulden oder bei der Suche nach therapeutischen Hilfen. Wer hier wohnt, will den Schritt in die Selbstständigkeit schaffen. Ziel ist es, aus dem Übergangswohnhaus heraus, einen Platz im Betreuten Wohnen oder eine eigene Wohnung/Unterkunft zu finden.

Voraussetzung

Voraussetzung für die Aufnahme im Wohnhaus ist die Bereitschaft, an der Bewältigung der eigenen Lebensprobleme zu arbeiten und sich an die im Haus geltenden Regeln zu halten.

Rückblick 2017

79 Männer lebten 2017 im Übergangswohnhaus WESER5. Ein Fünftel verfügte beim Einzug über kein Einkommen, jeder Zehnte hatte Arbeit und verfügte über ein Einkommen. Rund 80 Prozent der Bewohner waren überschuldet. Etwa 41 Prozent waren vor dem Einzug obdachlos, jeder vierte kam aus einer Notunterkunft.

Haus mit langer Tradition

Das Haus der Diakonie besteht bereits seit 1967 und bot damals den Arbeitern aus dem Umland eine Unterkunft, die durch Trennung von ihren Familien auf Unterstützung angewiesen waren. Die Betreuung übernahmen sogenannte Fürsorger. In den Folgejahren wurde das Haus Anlaufstelle für Haftentlassene und Menschen mit sozialen Schwierigkeiten genutzt. Aus der Fürsorge entwickelten sich vielfältige Angebote unter dem Dach des WESER5 Diakoniezentrums für wohnungslose Menschen in Frankfurt.